Neues Polizeirevier in Sachsen: So viel kostet eine Nacht in dieser Zelle

Döbeln - Seit Dezember ist die Polizei Döbeln im neuen Revier an der Eichbergstraße untergebracht. Am Montag erhielt Revierleiter Thomas Stolzenberg den symbolischen Schlüssel und gewährte einen Einblick in das neue Gebäude.

Im Neubau arbeiten die Beamten auf drei Etagen.
Im Neubau arbeiten die Beamten auf drei Etagen.  © Ralph Kunz

Für Stolzenberg war die Schlüsselübergabe ein bewegender Moment: "Ich bin noch nicht lange auf dem Revier in Döbeln tätig. Da ist diese Verantwortung ein großer Vertrauensbeweis."

Dabei begann er in Döbeln seine Ausbildung. "Hier liegen meine Wurzeln, und ich habe nie die Verbindung zu den Kollegen verloren." Umso besonderer sei es für ihn, nun das Revier zu leiten.

Seit dem 8. Dezember arbeiten die Beamten in dem dreigeschossigen Neubau. Der Umzug fand während des laufenden Betriebs statt. "Wir haben an dem Tag um 14 Uhr den Dienst übernommen und schon um 14.15 Uhr kam der erste Bürger zur Anzeige", erinnert sich Stolzenberg.

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Zudem war innerhalb der ersten Woche die erste Arrestzelle belegt. Insgesamt gibt es vier davon. Eine Übernachtung kostet 120 Euro - Frühstück ist nicht inklusive.

Thomas Stolzenberg (M.) freut sich über den symbolischen Schlüssel zum Revier.
Thomas Stolzenberg (M.) freut sich über den symbolischen Schlüssel zum Revier.  © Ralph Kunz
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Polizeioberkommissar Martin Hebenstreit hat das Geschehen in der Region im Blick.
Polizeioberkommissar Martin Hebenstreit hat das Geschehen in der Region im Blick.  © Ralph Kunz
Insgesamt gibt es vier Arrestzellen.
Insgesamt gibt es vier Arrestzellen.  © Ralph Kunz

Das neue Revier auf 2891 Quadratmetern

Neben Büroräumen bietet das neue Revier auf 2891 Quadratmetern einen Sportraum und Zimmer für Vernehmungen sowie einen kriminaltechnischen Untersuchungsraum für die Sicherung von Fingerabdrücken oder DNA-Spuren.

Der Neubau war notwendig, da das alte Polizeirevier 2002 und 2013 durch Hochwasser beschädigt wurde. Errichtet wurde das neue Gebäude auf einer innerstädtischen Brachfläche.

Titelfoto: Bildmontage: Ralph Kunz (2)

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