Pine von Pirna: Statue war arm dran, jetzt ist der Arm wieder dran

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Von Daniel Förster, Eric Hofmann

Pirna - Auch Vandalen können sie nicht stoppen: Quer über Pirna verteilt stehen Statuen eines jungen Mädchens, Pine genannt. 20 davon gibt es aktuell, aber 30 sollen es mindestens noch werden. Ab und zu haben die kleinen Kunstwerke jedoch mit Zerstörung zu kämpfen.

Ziseleurmeister Thomas Ihle (59) konnte die Pine schnell wieder reparieren.
Ziseleurmeister Thomas Ihle (59) konnte die Pine schnell wieder reparieren.  © Daniel Förster

Eigentlich ist Pine eine Bloggerin, schreibt im Netz für die Kinder der Stadt. Seit 2024 gibt es sie aber auch dreidimensional: An der Schlosstreppe wurde die erste Statue aufgestellt, die "Jugend-Pine".

Doch im Jahr 2025 wurde sie von den Füßen gerissen, aber schnell wieder aufgebaut.

Zwischenzeitlich wurden es immer mehr der Statuen. Prinzipiell kann jeder sich eine solche Pine gießen lassen, so steht seit gestern eine neue vor der Sparkasse. Auch vor der Fahrzeugelektronik Pirna (FEP) steht ein junges Mädchen, streckt eine Weltkugel in die Höhe und hält auf der anderen Seite ein Kabelbündel.

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Irgendwem passte das wohl nicht, denn Mitte Mai war die Weltkugel plötzlich abgebrochen.

So sah die Pine nach dem Anschlag aus.
So sah die Pine nach dem Anschlag aus.  © Daniel Förster
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Mit 1200 Grad kam der Arm wieder ans Mädchen.
Mit 1200 Grad kam der Arm wieder ans Mädchen.  © Daniel Förster

Weil das zum Kindertag kein Anblick war, rückte Ziseleurmeister Thomas Ihle (59) aus Dresden an, schweißte den Arm mit 1200 Grad wieder an das Mädchen. Die Polizei wiederum fahndet noch immer nach den Vandalen.

Titelfoto: Daniel Förster

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