Regal eingebrochen! Großes Pfeffi-Pech im DDR-Museum

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Schwepnitz (Lausitz) - Großer Schock im Schwepnitzer DDR-Museum: Ein Schnaps-Regal voller Unikate ist zusammengebrochen. Der Schaden: emotional unschätzbar.

Museumsdirektor Uwe Jähnig (62) hat eine Träne beim Anblick des Schadens verdrückt.
Museumsdirektor Uwe Jähnig (62) hat eine Träne beim Anblick des Schadens verdrückt.  © Montage: Steffen Füssel, Screenshot/Instagram/ddrmuseumschwepnitz

Und vor allem für die Sinnesorgane unschön. Doch bis zur Einweihung des "Orangenen Zimmers" will Direktor Uwe Jähnig (62) alles beräumt haben.

"Leute, es ist passiert, ich könnte heulen", schimpft Jähnig in einem Video, das er in den sozialen Medien veröffentlicht hat.

Millionen Leute haben es gesehen, Hunderte trauern mit ihm: Mehrere Dutzend DDR-Schnäpse, vom Radeberger Bitter über Pfeffi bis zum Kirsch-Whisky, sind zu Bruch gegangen, nachdem Jähnig die Flaschen umräumen wollte.

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"Wenigstens 40 Flaschen müssen's sein. Aber die Ganzgebliebenen kann man auch wegschmeißen", ärgert er sich tags darauf immer noch. Mit ihnen (Sammlerwert bis 15 Euro pro Stück) zerbrach auch ein dreieckiger Designer-Tisch aus den 50ern.

"Das tat mir auch sehr weh." Nun klebt der ganze Flur, der süß-säuerliche Gestank zog in die Ritzen. "Ich muss ein paar Tage scheuern", sagt Jähnig.

Bis zum 7. Juni soll alles wieder heile sein. Dann öffnet das 2000 Quadratmeter große Museum die Pforten, die nur sechsmal im Jahr offen sind. Die 15 Themenzimmer werden von Jähnig und drei weiteren im Ehrenamt betrieben.

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TAG24-Reporter Hermann Tydecks im Jahr 2018 mit dem Chef Uwe Jähnig - vor eben jenem Schnapsregal.
TAG24-Reporter Hermann Tydecks im Jahr 2018 mit dem Chef Uwe Jähnig - vor eben jenem Schnapsregal.  © Thomas Türpe

Schon zum 1. Mai machten sich mehr als 1000 Leute davon ein Bild. Am ersten Juniwochenende soll ein "orangenes Zimmer" mit den kultigen Möbeln und Geräten der 70er-Jahre hinzukommen.

Titelfoto: Montage: Steffen Füssel, Screenshot/Instagram/

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