Sachsens Fleischer kämpfen gegen Schieflage
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Dresden - Ein umsatzschwaches erstes Quartal macht den Fleischereien in Sachsen zu schaffen.
Die aktuell hohen Rindfleischpreise sorgten für eine Kaufzurückhaltung bei den Kunden, sagte der Geschäftsführer der sächsischen Fleischerinnung, Lars Bubnick.
Dazu kämen hohe Sozialabgaben, Energiepreise sowie Kosten für Bürokratie und Finanzierung.
Deshalb lehnt die Innung die Abschaffung der Minijobs, wie kürzlich vom Sachverständigenrat der Bundesregierung vorgeschlagen, ab. Das wäre ein Debakel für die Branche, so Bubnick.
Unterstützung kommt dabei von Uwe Nostitz, Präsident des sächsischen Handwerkstages: "Die Unternehmer sind auf diese Arbeitnehmer angewiesen." Im Freistaat gibt es aktuell noch 643 Fleischereien.
Titelfoto: Patrick Pleul/dpa