Sachsens Wirtschaftsminister will mehr KI-Entwicklung
Dresden - Cybersicherheit: Wirtschaftsminister Dirk Panter (52, SPD) bringt Sachsen als Standort für die Entwicklung von KI-Sicherheitsmodellen ins Spiel.
Bei einem Testlauf für ein neues KI-Modell des US-amerikanischen Entwicklers Open-AI ist in dieser Woche die KI aus einer abgeschlossenen Umgebung "ausgebrochen", hat sich selbstständig mit dem Internet verbunden und eine andere KI-Plattform gehackt.
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (52, SPD) hat nun vor unkontrollierbaren KI-Systemen in den Händen weniger amerikanischer oder chinesischer Unternehmen oder von Privatpersonen gewarnt.
Gleichzeitig forderte er die EU auf, weltweit gültige KI-Sicherheitsstandards zu entwickeln. "Innovation und Sicherheit müssen von Anfang an zusammen gedacht werden", so Panter.
Der Freistaat verfüge mit seiner exzellenten Spitzenforschung, innovativen Unternehmen und Europas führendem Mikroelektronikstandort über einzigartige Voraussetzungen, um industrielle KI weiterzuentwickeln und schneller in die Wirtschaft zu bringen.
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Nach Ansicht Panters muss dieses Potenzial jetzt konsequent genutzt werden. "Sachsen hat das Potenzial, europaweit Maßstäbe für industrielle und sichere KI zu setzen", so der Minister.
Titelfoto: Bildmontage: Matthias Bein/dpa, Thomas Türpe
