Ein Monat nach heftigem Unwetter: So sieht es heute am Amselsee aus

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Rathen (Sächsischen Schweiz) - Nach dem schweren Gewitter in Rathen vor etwa einem Monat blieb eine Spur der Verwüstung zurück. Auch der Amselsee wurde von dem Unwetter schwer getroffen. Nun zeigt Betreiberin Verena Leister (33), was sich seitdem getan hat und wie die Aufräumarbeiten vorangekommen sind.

Inzwischen hat sich am Amselsee bereits einiges getan.
Inzwischen hat sich am Amselsee bereits einiges getan.  © Bildmontage: Wanderrast_amselsee_rathen

Die TV-Köchin Verena Leister hatte nach dem schweren Unwetter in Rathen zu Spenden aufgerufen. Das Areal war durch das Gewitter schwer beschädigt worden und sollte schnellstmöglich wieder aufgebaut werden. Innerhalb kurzer Zeit kamen rund 200.000 Euro zusammen.

Doch danach gab es in den sozialen Medien viel Kritik. Leister sah sich mit Anfeindungen, Unterstellungen und Gerüchten konfrontiert. Vor allem die Höhe der Spendensumme sorgte für Diskussionen. Einige fragten, warum für einen privaten Betrieb so viel Geld gesammelt werde.

Kurz darauf verkündete die 33-Jährige öffentlich, die Spenden doch nicht annehmen zu wollen. Das Geld wurde daraufhin an die Spender zurückgezahlt.

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Seitdem war es zunächst ruhig um das Thema geworden. Nun meldete sich die Dresdnerin mit einem neuen Video auf Instagram zurück. Darin gibt sie ihren Followern einen Einblick in den aktuellen Stand der Beräumungsarbeiten rund um den Amselsee.

"Wir wollen einfach ein bisschen Ruhe in das ganze Thema bringen und erst einmal abwarten, wie es hier weitergeht", so Leister.

Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Immer noch liegen zahlreiche Bäume kreuz und quer im Areal.
Immer noch liegen zahlreiche Bäume kreuz und quer im Areal.  © Bildmontage: Wanderrast_amselsee_rathen

Noch immer gibt es am Amselsee viel zu tun. Zahlreiche umgestürzte Bäume liegen im Gelände, während die Aufräumarbeiten weiterlaufen. "Im Moment laufen hier noch die Arbeiten, bei denen Bäume mit dem Hubschrauber aus dem Gebiet gebracht werden", so die 33-Jährige.

Für Besucher bleibt das Areal deshalb weiterhin gesperrt und nicht zugänglich. Auch die angebotene Hilfe könne derzeit noch nicht angenommen werden, erklärt Leister. Sie bedankt sich jedoch bei allen, die ihre Unterstützung angeboten haben. Sobald das Gelände wieder zugänglich ist, wolle man darauf zurückkommen.

Gleichzeitig zeigen die aktuellen Aufnahmen, dass sich seit dem Unwetter bereits einiges getan hat. Große Teile des betroffenen Gebietes sind inzwischen beräumt, während an anderer Stelle noch immer zahlreiche Bäume kreuz und quer im Gelände liegen.

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Trotz der noch immer sichtbaren Schäden macht Leister zum Schluss deutlich: "Wir sind noch da und der Amselsee ist definitiv nicht vergessen!"

Titelfoto: Bildmontage: Wanderrast_amselsee_rathen

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