Erste Bilanz: So hoch ist Schadensumme nach schwerem Sturm in Sächsischer Schweiz

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Rathen - Umgestürzte Bäume, gesperrte Wanderwege und allein in Hohnstein rund 100.000 Euro Schaden: Eine Woche nach dem schweren Unwetter kämpft die Sächsische Schweiz noch mit den Folgen. Gleichzeitig senden Stadt und Land ein deutliches Signal: Urlauber sollen bitte nicht wegbleiben.

Dieser Aufgang kostete einen Menschen das Leben. Der Aufstieg zur Bastei ist wieder frei.
Dieser Aufgang kostete einen Menschen das Leben. Der Aufstieg zur Bastei ist wieder frei.  © Marko Förster

Der Sturm hatte vor allem rund um Rathen schwere Schäden angerichtet. Ein Mensch kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt.

Etwa die Hälfte des betroffenen Gebietes liegt nach Angaben von Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (45, SPD) auf seiner Flur. Allein dort werden Schäden an Wander- und Waldwegen auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Einige Sperrungen könnten noch länger dauern. Vor allem die Beräumung am Amselsee und im Amselgrund gilt als schwierig. Auch die Schwedenlöcher bleiben zunächst gesperrt. Wie das Sturmholz in einigen Bereichen abtransportiert werden kann, ist teilweise noch offen.

Aufräumarbeiten in Sächsischer Schweiz: Hier kämpfen sich Arbeiter durch die Sturmschäden
Sächsische Schweiz Aufräumarbeiten in Sächsischer Schweiz: Hier kämpfen sich Arbeiter durch die Sturmschäden

Trotzdem betonen Landkreis und Tourismusbranche: Die Sächsische Schweiz ist weiterhin offen. Nach Angaben von Tourismusministerin Barbara Klepsch (61, CDU) sind 98 Prozent der rund 1000 Kilometer Wanderwege trotz der Schäden begehbar.

Wander- und Waldwege der Landstadt Hohnstein unter Bürgermeister Daniel Brade (45, SPD) hat es besonders hart getroffen.
Wander- und Waldwege der Landstadt Hohnstein unter Bürgermeister Daniel Brade (45, SPD) hat es besonders hart getroffen.  © Thomas Türpe
Die weltberühmte Basteibrücke ist jetzt auch wieder von Rathen aus erreichbar.
Die weltberühmte Basteibrücke ist jetzt auch wieder von Rathen aus erreichbar.  © imago/Beautiful Sports
Umweltminister Ludwig-Georg von Breitenbuch (53, CDU) und Tourismusministerin Barbara Klepsch (61, CDU) wollen ein deutliches Signal an die Urlauber senden.
Umweltminister Ludwig-Georg von Breitenbuch (53, CDU) und Tourismusministerin Barbara Klepsch (61, CDU) wollen ein deutliches Signal an die Urlauber senden.  © Marko Förster

So wurde der Basteiweg von Rathen hinauf am Freitag freigegeben. Für einen derzeit nicht begehbaren Abschnitt des Malerwegs wurde bereits eine Umleitung ausgeschildert.

Titelfoto: Montage: Marko Förster, Thomas Türpe

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