Rathen/Bischofswerda - Auch für die letzten Aufführungen der Sommersaison 2026 hat die Felsenbühne Rathen nun einen Ausweichspielort gefunden.
Im September wird das Familienstück "Pippi Langstrumpf" und Sabine Eberts "Die Spur der Hebamme" auf der Waldbühne Bischofswerda zu sehen sein, wie die Landesbühnen Sachsen auf ihrer Website schreiben. Zuschauer mit erworbenen Tickets würden über die Umbuchung informiert.
"Wir sind der Spielgemeinschaft 'Gojko Mitić' Bischofswerda außerordentlich dankbar, dass sie uns ihre Waldbühne für die letzten Vorstellungen unserer Sommersaison zur Verfügung stellt", sagt Intendant Manuel Schöbel (65).
Bis zum 5. Juli liefen dort die Karl-May-Spiele. Gegenüber dem MDR erklärte deren Leiter Uwe Hänchen (63): "Uns hat das sehr betroffen gemacht, was auf der Felsenbühne passiert ist und da gab es gar keine Frage, dass wir gern helfen und das sogar als Wertschätzung empfinden."
Als Spielstätten dienten zuletzt auch das Jagdschloss Graupa, der Konzertplatz Weißer Hirsch oder die Junge Garde in Dresden.
Die Felsenbühne unterhalb der Bastei bleibt nach dem verheerenden Sturm bis auf Weiteres gesperrt. Auf dem Gelände sind etwa Teile der Technik stark beschädigt.