So will ein Landrat das Sportinternat Altenberg retten

Altenberg - Das Sportinternat Altenberg, bisher in städtischer Trägerschaft, soll ab Juli in andere Hände übergeben werden - aus Kostengründen. Das hatte die Kommune bereits verkündet.

Von außen recht schmuck, aber nicht ganz billig im Betrieb: Das Sportinternat Altenberg braucht einen neuen Träger.  © Sebastian Kahnert/dpa

Jetzt drängt Landrat Michael Geisler (65, CDU) vom Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge darauf, dass in der Sitzung des Kreistages am 9. März ein Grundsatzbeschluss zur Betreibung des Sportinternates durch eine Gesellschaft des Landkreises gefasst wird. Damit soll Sicherheit für die jungen Sportlerinnen und Sportler geschaffen werden.

Geisler: "Den Betrieb des Internats auch langfristig sicherzustellen, hat für uns Priorität."

Außerdem sollen künftige Schulanmeldungen, insbesondere für den Spitzensport, nicht gefährdet werden. Auch die Sportverbände wolle man in die Verantwortung nehmen, hieß es in einer Mitteilung.

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Landrat Michael Geisler (65, CDU) will die Sache etwas beschleunigen.  © Norbert Neumann

Zudem erwarte man seitens des Freistaates finanzielle Unterstützung, um den Erhalt des Sportinternats zu gewährleisten. Derzeit sind im Internat 39 junge Leistungssportler untergebracht.

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