Glatteis: Sächsische Schulen müssen selbst entscheiden, ob sie öffnen

Von André Jahnke

Leipzig - Nach dem Sturmtief folgen weitere schwierige Wetterbedingungen. Trotz der für diesen Montag vorhergesagten hohen Glatteisgefahr in Sachsen dürfen die Schulen selbst entscheiden, ob sie geöffnet bleiben.

Die Entscheidung, ob Präsenzunterricht stattfindet, liegt bei den Schulen. (Symbolbild)
Die Entscheidung, ob Präsenzunterricht stattfindet, liegt bei den Schulen. (Symbolbild)  © Caroline Seidel/dpa

Es werde keine Vorgabe des Ministeriums geben, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums auf Anfrage der deutschen Presseagentur.

Wegen der örtlich sehr unterschiedlichen Begebenheiten bleibe die Entscheidung in der Eigenverantwortung der Schulen.

Die Eltern könnten jedoch ihre Kinder zu Hause lassen, wenn ihnen der Weg zur Schule für ihre Kinder zu gefährlich erscheint. Die Eltern müssen aber die Schule darüber rechtzeitig informieren.

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Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird voraussichtlich am Montagnachmittag der anfängliche Schneefall in Regen übergehen. Da dieser auf gefrorene Fahrbahnen und Gehwege falle, bestehe eine sehr hohe Glatteisgefahr.

In Nordrhein-Westfalen gilt für die Schüler am Montag Distanzunterricht. Die Gefahr durch das befürchtete Glatteis sei zu groß, teilte das Schulministerium mit. In den Schulen wird lediglich eine Notbetreuung angeboten.

Titelfoto: Caroline Seidel/dpa

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