Teenie-Vandalen auf Rache-Feldzug: Sportplatz in Sachsen verwüstet

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Glashütte - In der Nacht zum 7. Juni verwüsteten Vandalen zwei Sportplätze in Glashütte. Nun stellten sich am Wochenende 13 Teenager, entschuldigten sich und versprachen, den Schaden wiedergutzumachen.

Tornetze wurden aus Rache einfach zerschnitten.
Tornetze wurden aus Rache einfach zerschnitten.  © privat

Die Geschichte begann schon eine Woche vor dem Krawall: Auf einem Stadtfest gerieten Anhänger des örtlichen und eines auswärtigen Fußballclubs in Streit. Es blieb bei Worten.

Doch für 13 junge Männer zwischen 15 und 18 Jahren war es wohl noch nicht vorbei. Und so fuhren sie nachts mit zwei Autos auf Verwüstungstour. Doch der öffentliche Aufschrei über die Sinnlosaktion wurde ihnen wohl zu groß.

"Ein Vater hat dann mehr oder weniger den Kontakt zwischen uns und den Jungen vermittelt", sagt Bürgermeister Sven Gleißberg (42). "Wir haben uns dann am Sonntag auf dem Sportplatz gesammelt."

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Die jungen Männer entschuldigten sich und versprachen, für den Schaden aufzukommen.

Besonders schmerzlich waren die in den Rasen gehackten Löcher.
Besonders schmerzlich waren die in den Rasen gehackten Löcher.  © privat
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Bürgermeister Sven Gleißberg (42) ist froh, dass sich die Täter reumütig gestellt haben.
Bürgermeister Sven Gleißberg (42) ist froh, dass sich die Täter reumütig gestellt haben.  © privat

Die Gemeinde wiederum verzichtet auf zivilrechtliche Schritte. Allerdings läuft das Verfahren bei der Polizei wegen Sachbeschädigung weiter.

Titelfoto: Bildmontage: privat

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