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Teure Spitzenstämme aus dem Sachsenwald: Was daraus wohl alles gezaubert werden kann?
Dresden - Bei der 27. Säge- und Wertholzsubmission gingen diese Woche insgesamt 397 hochwertige Stämme von insgesamt 40 sächsischen Betrieben an Interessenten aus dem In- und Ausland weg.
Laut Forstministerium erzielte die Versteigerung einen Durchschnittserlös von 615 Euro pro Kubikmeter Holz.
"Bis die Bäume auf der Submission angeboten werden können, vergehen teilweise bis zu 150 Jahre", erläuterte Thomas Rother (52) vom Staatsbetrieb Sachsenforst den hohen Durchschnittswert.
Die Baumstämme erhalten nun ein zweites Leben und werden beispielsweise zu edlen Möbeln, Furnieren oder Musikinstrumenten verarbeitet.
Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa