Trinkwasser betroffen: Bevölkerungs-Warnung für sächsisches Gebiet

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Neißeaue - Hier ist Vorsicht geboten: Für die Grenz-Gemeinde Neißeaue in Ostsachen gilt eine NINA-Warnung wegen verunreinigtem Trinkwasser.

Die Gemeinde Neißeaue musste Maßnahmen wegen verunreinigtem Trinkwasser ergreifen. Zunächst gab es sogar eine Nutzungsuntersagung.
Die Gemeinde Neißeaue musste Maßnahmen wegen verunreinigtem Trinkwasser ergreifen. Zunächst gab es sogar eine Nutzungsuntersagung.  © Felix Kästle/dpa, 123RF/koblizeek

Betroffen sind mit Zentendorf, Deschka, Zodel, Groß-Krauscha, Neu-Krauscha und Emmerichswalde sechs der insgesamt acht Ortsteile, wie es in der Gefahreninformation heißt.

Zunächst bestand eine Nutzungsuntersagung, die mittlerweile entschärft werden konnte. "Aktuelle Untersuchungen zeigen nach den vorliegenden Befunden keine Hinweise auf eine fäkale Kontamination des Trinkwassers", so die Meldung.

Das Trinkwasser könne daher wieder für den allgemeinen Gebrauch verwendet werden. Es müsse jedoch noch abgekocht werden, wie der Bürgermeister Per Wiesner (parteilos) gegenüber dem MDR erklärte. Dies gelte nicht fürs Duschen und Wäschewaschen.

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Dem Bericht zufolge sind Coli-Bakterien der Grund für die Verunreinigung, jedoch nicht gefährliche Stämme, die etwa zu Darmerkrankungen führen können.

Für sechs Ortsteile besteht eine NINA-Warnung.
Für sechs Ortsteile besteht eine NINA-Warnung.  © Screenshot/warnung.bund.de
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Das Wasser stamme aus dem polnischen Wasserwerk in Pieńsk (Penzig). Als erste Maßnahme werde es nun gechlort. Die Ursache der Verunreinigung stehe dagegen noch nicht fest.

Titelfoto: Montage: Felix Kästle/dpa, 123RF/koblizeek

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