Trinkwasser betroffen: Bevölkerungs-Warnung für sächsisches Gebiet
Neißeaue - Hier ist Vorsicht geboten: Für die Grenz-Gemeinde Neißeaue in Ostsachen gilt eine NINA-Warnung wegen verunreinigtem Trinkwasser.
Betroffen sind mit Zentendorf, Deschka, Zodel, Groß-Krauscha, Neu-Krauscha und Emmerichswalde sechs der insgesamt acht Ortsteile, wie es in der Gefahreninformation heißt.
Zunächst bestand eine Nutzungsuntersagung, die mittlerweile entschärft werden konnte. "Aktuelle Untersuchungen zeigen nach den vorliegenden Befunden keine Hinweise auf eine fäkale Kontamination des Trinkwassers", so die Meldung.
Das Trinkwasser könne daher wieder für den allgemeinen Gebrauch verwendet werden. Es müsse jedoch noch abgekocht werden, wie der Bürgermeister Per Wiesner (parteilos) gegenüber dem MDR erklärte. Dies gelte nicht fürs Duschen und Wäschewaschen.
Dem Bericht zufolge sind Coli-Bakterien der Grund für die Verunreinigung, jedoch nicht gefährliche Stämme, die etwa zu Darmerkrankungen führen können.
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Das Wasser stamme aus dem polnischen Wasserwerk in Pieńsk (Penzig). Als erste Maßnahme werde es nun gechlort. Die Ursache der Verunreinigung stehe dagegen noch nicht fest.
Titelfoto: Montage: Felix Kästle/dpa, 123RF/koblizeek
