Versunkener Ort in Sachsen taucht wieder auf

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Hartmannsdorf-Reichenau - Ungewöhnlicher Anblick im Osterzgebirge! Besucher können an der Talsperre Lehnmühle derzeit beobachten, wie eine Ortschaft wieder auftaucht.

In der Talsperre Lehnmühle zeigen sich aktuell die Überreste des versunkenen Dorfes Steinbrückmühle – wie etwa eine Bogenbrücke.
In der Talsperre Lehnmühle zeigen sich aktuell die Überreste des versunkenen Dorfes Steinbrückmühle – wie etwa eine Bogenbrücke.  © Egbert Kamprath

So lässt die extreme Trockenheit den Wasserspiegel immer weiter sinken und dadurch das alte Dorf Steinbrückmühle zum Vorschein kommen. Es wurde im Jahr 1932 der Talsperre geopfert und verschwand in den Fluten.

Erhalten blieb etwa eine Steinbogenbrücke, die sich normalerweise rund 15 Meter unter der Wasseroberfläche befindet. Der Fall, dass sie zu sehen ist, trat nach 1974/75 und der historischen Dürre 2018 nun zum erst dritten Mal ein.

Auch steinerne Überreste von Mühle und Gasthof sind bei entsprechendem Wasserstand erkennbar.

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Bereits vor acht Jahren pilgerten Scharen nach Hartmannsdorf-Reichenau, um die Ruinen des Dorfes zu betrachten.

So sah die Ortschaft vor der Flut aus.
So sah die Ortschaft vor der Flut aus.  © privat
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Schaulustige sollten jedoch beachten, sich wegen der aufgeweichten Flächen nicht zu nah ans Ufer zu begeben. Auch warnt die Landestalsperrenverwaltung vor dem Betreten der einsturzgefährdeten Brücke.

Titelfoto: Egbert Kamprath

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