Von Helene Fischer zu den Toten Hosen: Auf der Suche nach der neuen "Stimme Mitteldeutschlands"

Freital - Aus dem kleinen Schlagertraum vom Windbergfest wird jetzt eine Casting-Show für den ganzen Osten: "Freital sucht den Schlagerstar" heißt jetzt "Die Stimme Mitteldeutschlands" - und will nach Veranstalterangaben der größte Gesangswettbewerb Ostdeutschlands sein.

Vedran auf der Bühne unter den Augen der hochkarätigen Jury.  © Eric Münch

Am Freitag fiel in der Börse Coswig der Startschuss für die neue Staffel. Und diesmal geht es nicht nur um Freitals Schlagerkrone: Talente aus allen "neuen" Bundesländern dürfen ran.

106 Sternchen hatten sich beworben, 30 standen schließlich im Vorausscheid auf der Bühne, die sich der prominenten Jury stellten: RnB-Sängerin Maria Voskania, Musikproduzent Enrico Cibulka, Promoterin Alida, Veranstalter Helge Schönlebe und Freitals Erster Bürgermeister Peter Pfitzenreiter hörten genau hin.

Erlaubt ist inzwischen nicht nur Schlager, sondern auch deutschsprachiger Pop, Rock, Dance und Disco.

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Einer brachte gleich zu Beginn eine Hollywood-reife Lebensgeschichte mit: Vedran (32) aus Bosnien, aufgewachsen in Michigan (USA), ist heute Software-Director in Dresden.

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Amanda Tietz (22) aus Treuen (Vogtland) glitzerte sich ins Herz der Jury.  © Eric Münch
Der ganze Stolz der Tietz'! Rechts steht Mama Angela  © Eric Münch
Für den Bosnien-Amerikaner Vedran (32) hat es leider nicht gereicht.  © Eric Münch

Sieger winken tolle Preise

Neben dem Pokal winken dem Sieger spannende Preise.  © Norbert Neumann

Auf der Bühne sang er "Alles aus Liebe" von den Toten Hosen samt Luftgitarren-Solo. Zu diesem Song lernt er seine Frau 2014 in Dresden kennen, mit der Band lernte er deutsch. Fürs Halbfinale hat es dennoch nicht gereicht.

Dafür strahlte Amanda Tietz (22) aus Treuen (Vogtland) gleich zweimal: Die Lebensmittelchemikerin kam mit Glitzer-Plateau-High-Heels und Helene Fischers "Tasse Kaffee" auf die Bühne. "Eine Powerfrau" und absolutes Vorbild für sie, wie Amanda TAG24 verriet. Und der größten Unterstützung!

Mama und Papa, Tanten und Cousine reisten in eigens für den Abend gebastelten Fan-Trikots an. "Ihren ersten großen Auftritt hatte sie beim Abiball", sagte Mama Angela stolz. Dass sie nun das Studium in der Tasche hat, sei gut. "Aber für den Plan B lebt man nur einmal!"

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Zusammen mit Amanda zogen zehn weitere Kandidaten ins Halbfinale ein, das im August in Freital steigt. Dem Sieger - der traditionell beim Freitaler Windbergfest gekürt wird - winken professionelle Studioaufnahme, Musikvideo, Auftritte, Fotoshooting und Ägypten-Reise.

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