Wahlen an Sachsens Kirchgemeinden gestalten sich teils schwierig
Dresden - In Sachsens evangelischen Kirchgemeinden stehen Vorstandswahlen an.
In der nächsten Legislatur werde sich die Zahl der Vorstände deutlich reduzieren. Grund ist der Zusammenschluss von Gemeinden.
Ihre Zahl hat sich von 549 im Jahr 2020 auf 272 Kirchgemeinden, Gemeindebünde und Kirchspiele reduziert.
"In den meisten Gemeinden gibt es genügend Kandierende. Es sind nur wenige Gemeinden, von denen wir wissen, dass es schwierig war beziehungsweise noch ist", weiß Tabea Köbsch vom Landeskirchenamt.
2020 seien insgesamt etwa 5400 Kirchenvorsteher gewählt und berufen worden. Jetzt würden 332 Kirchenvorstände für eine sechsjährige Amtszeit neu besetzt.
Landesbischof Tobias Bilz würdigte das Engagement der Bewerber, die sich in den vergangenen Wochen bereits in den Gemeinden präsentiert haben.
"Damit erklären sie sich bereit, in einer für unsere Kirche und Gesellschaft enorm herausfordernden Zeit Verantwortung zu übernehmen."
Titelfoto: Sven Gleisberg
