Havarie lässt 15.000 Menschen ohne Trinkwasser dastehen

Von Eric Hofmann, Daniel Förster

Pirna - Auch das noch! Nicht nur, dass das Wetter am Dienstag für gefährliche Glätte sorgte, es brachte vermutlich in Pirna auch eine Wasserleitung zum Bersten.

Ein Rohrbruch in Pirna forderte Feuerwehr und Katastrophenschutz.
Ein Rohrbruch in Pirna forderte Feuerwehr und Katastrophenschutz.  © Daniel Förster

An der Rosenstraße, die unmittelbar an der B172 in Pirna liegt, kam es gegen 5.30 Uhr zum Rohrbruch. So gab es für große Teile des linkselbischen Gebiets keine Versorgung mehr. Rund 15.000 Einwohner waren betroffen.

Schnell verwandelte das Leitungswasser die Straße zu einer Rutschbahn. Die Feuerwehr befand sich im Einsatz.

Gegen 7 Uhr war das Leck dann verschlossen, bei vielen Betroffenen gab es wieder Wasser.

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Allerdings nicht bei allen: Sechs Wohnhäuser waren auch noch bis zum Abend ohne Wasser. Für sie wurde ein Standrohr zur Notversorgung eingerichtet.

Kurz vor 18 Uhr am Dienstagabend war das defekte Rohr dann auf knapp sechs Meter Länge an der Schadstelle ausgetauscht und das Leck so repariert worden. Auch die letzten etwa 50 Betroffenen waren damit wieder an die Trinkwasserversorgung angeschlossen, die Notversorgung konnte abgebaut werden.

Die Leitung hatte bereits ein beträchtliches Alter.
Die Leitung hatte bereits ein beträchtliches Alter.  © Daniel Förster
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Die havarierte Leitung ist bereits über 100 Jahre alt. Aufgrund der großen Anzahl an Störungsmeldungen kam es bei den Stadtwerken zeitweise zu einer Überlastung der zentralen Störungshotline.

Erstmeldung vom 13. Januar, 18.27 Uhr, aktualisiert am 14. Januar, 18.07 Uhr.

Titelfoto: Daniel Förster

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