Wegen Iran-Konflikt: Spritpreise legen Rallye in Sachsen hin, Gaspreise bleiben stabil
Dresden - Der Krieg im Nahen Osten hat auch in Sachsen zu einer wahren Preis-Rallye an den Tankstellen geführt. Sowohl Diesel als auch Super schossen weit über 1,90 Euro hinaus und nähern sich der 2-Euro-Marke. Die heimischen Gasversorger geben hingegen Entwarnung.
Bei einer Stichprobe am Dienstagnachmittag auf den gängigen Benzinpreis-Portalen zeigte sich das ganze Dilemma in Knallrot: Kaum noch Liter-Preise unter 1,90 Euro.
Am teuersten war es demnach in den Landkreisen Leipzig und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Hier hatte der Diesel die 1,94 Euro bereits überschritten, bei Super E5 wurden Preise zwischen 1,95 und 1,96 Euro aufgerufen.
Der ADAC erwartet bei anhaltenden Kriegshandlungen weitere Steigerungen.
Immerhin: Wer mit Gas heizt, muss sich aktuell noch keine Sorgen machen. Mehrere mittelsächsische Gasversorger erklärten gestern, dass es infolge des Iran-Krieges zu keinen kurzfristigen Preissprüngen kommen werde.
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Preissteigerung beim Gas hängt von der Dauer des Kriegs ab
Von SachsenEnergie hieß es etwa: "Alles Gas für 2026 ist bereits bezahlt." Die Auswirkungen der geopolitischen Situation seien für die Kunden daher gering. Dauerten der Konflikt und die Blockade der Straße von Hormus nur wenige Wochen, werde es auch zu keiner Auswirkung auf die Kundenpreise kommen.
Ob 2027 die Preise nach oben gehen, hänge von der Dauer des Konflikts ab, so SachsenEnergie.
Titelfoto: privat
