Zwangspause für DDR-Schnellzug: Betreiber klärt über Problem auf

Radebeul - Es war eine bittere Nachricht für alle Liebhaber des "VT 18.16": Der historische DDR-Schnellzug muss wenige Wochen nach seiner Überführungsfahrt eine Zwangspause in seiner Halle im sächsischen Radebeul einlegen. Via Facebook und Instagram hat der Betreiber über das Problem aufgeklärt.

Ein Motorschaden bremst den "VT 18.16" aus. Sonderfahrten können derzeit nicht stattfinden.  © Facebook/Ein Zug für Mitteldeutschland - VT 18.16

"Durch einen vermutlichen Haarriss in einer Vorkammer vom Motor des VTb [zweiter Maschinenwagen, Anm. d. Red.] kam es zu einem Ermüdungsbruch. Bei der Montage im Rahmen der Aufarbeitung des Motors konnte derartiges nicht festgestellt werden", schreibt die Gesellschaft "SVT Görlitz" in einem Posting.

Infolgedessen seien Schäden an dem entsprechenden Kolben, der Laufbuchse und dem Zylinderkopf entstanden.

"Die vergangenen Wochen waren von Demontagearbeiten und Schadensbegutachtung geprägt", heißt es. Nun sei das Ausmaß bekannt und es könne schrittweise wieder die Montage der Motorenkomponenten erfolgen.

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"Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind und anstehende Werkstattfahrten durchgeführt wurden, werden wir unser Sonderfahrtenprogramm wieder aufnehmen", so der Betreiber.

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Die unfreiwillige Unterbrechung werde zugleich dafür genutzt, die ersten anstehenden Untersuchungen im, unter und am Zug durchzuführen.

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