13 Jahre nach Hochwasser: Sachsen genehmigt Neubau für beschädigte Brücke

Kirchberg - Da dürften viele Autofahrer im Landkreis Zwickau aufatmen: Die Landesdirektion hat grünes Licht für den Ausbau einer Kreisstraße sowie den Bau einer neuen Brücke gegeben.

In Kirchberg wird die K9301 ausgebaut und es entsteht eine neue Brücke.  © Ralph Kunz

Konkret geht es um die Kreisstraße 9301/Dorfstraße im Kirchberger Ortsteil Wolfersgrün. Die Dorfstraße verbindet Wolfersgrün mit Lauterhofen, einem Teil von Crinitzberg. Mit der genehmigten Planung liegt auch das Baurecht für den Straßenausbau und den Brückenbau vor. Beim Hochwasser 2013 hatte die alte Brücke über das Crinitzer Wasser starke Schäden erlitten.

"Ziel ist es, künftig sicherer über die Brücke und durch den Ort zu kommen. Der Planfeststellungsbeschluss schafft dafür die Grundlage", erklärt Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen. "Davon profitiert auch die örtliche Wirtschaft. Durch den Ausbau wird die Zufahrt für Lkw zum Gewerbebetrieb verbessert", betonte Bélafi.

Die Kreisstraße wird auf einer Länge von 140 Metern ausgebaut und die Trassenführung an geltende Richtlinien und Anforderungen angepasst.

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Genauer betrachtet bedeutet das, dass die Straße eine sechs Meter breite Fahrbahn erhält und auf der linken Seite der Brücke ein 1,50 Meter breiter Gehweg entsteht. Zusätzlich wird laut Landesdirektion die Einmündung der Dorfstraße unmittelbar hinter der Brücke auf 30 Meter angepasst, da drüber die Zufahrt zu einem Gewerbegebiet erfolgt.

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Landkreis ist Bauherr

"Deshalb wird der Kreuzungsbereich so angepasst, dass auch Lkw problemlos ein- und ausfahren können", so ein Sprecher der Behörde. Die nötigen Kurvenradien werden im Kreuzungsbereich entsprechend berücksichtigt.

Wer sich die Pläne genauer anschauen will, kann sich den Planfeststellungsbeschluss unter anderem im UVP-Portal anschauen. Wenn es keine rechtlichen Einwände gegen den Beschluss gibt, kümmert sich dann der Landkreis Zwickau als Bauherr um die weitere Umsetzung des Vorhabens.

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