Gestochen scharf dank neuer Lasertechnik: Im Minikosmos sind die Planeten zum Greifen nah
Lichtenstein - Mit Laserkraft hat sich der Minikosmos Lichtenstein (Landkreis Zwickau) in eine neue Galaxie der Bildqualität gebeamt: Ab Mittwoch können Besucher die Vorführungen in der zwölf Meter großen Kuppel des Planetariums in 4K-Auflösung sehen - als gestochen scharfes 360-Grad-Kino.
"Es ist ein 3D-Erlebnis, bei dem Kinder unwillkürlich nach den Planeten greifen, wenn sie im Raum auf sie zu schweben", schwärmt Mike Behnke (51), technischer Leiter der Sternwarte Schneeberg, der das neue Projektionssystem entwickelt hat.
"Dafür strahlen drei Laser-Projektoren Bildausschnitte von jeweils 150 Grad an die Kuppel, die sich jeweils überlappen und ein Rundumbild ergeben. Ein vierter Projektor ist senkrecht nach oben gerichtet und füllt die verbleibende Fläche." Auf diese Weise werden in der Kuppel 230 Quadratmeter Projektionsfläche angestrahlt.
Zeitgleich zum technischen Neustart ist der Minikosmos ab Mittwoch regelmäßig geöffnet. "Von Donnerstag bis Sonntag werden jeweils drei verschiedene Filme gezeigt, die 11, 13 und 14 Uhr starten", sagt Annett Gruber von der Miniwelt.
Im aktuellen Programm geht Zauberschüler "Limbradur" Naturgesetzen auf den Grund, in "Ferne Welten - Fremdes Leben" wird nach außerirdischem Leben gesucht und "Der Traumzauberbaum" erzählt den Musikklassiker von Reinhard Lakomy für Kinder ab vier Jahren.
In den Winterferien werden täglich zwischen 10 und 15 Uhr fünf verschiedene Filme zu sehen sein.
Die Eintrittspreise bleiben unverändert: 8 Euro für Erwachsene, 7 Euro für Kinder, 28 Euro für eine Familienkarte.
Titelfoto: Andereas Kretschel
