Nach Kauf durch Stadt: So geht es mit der Turmpassage weiter

Limbach-Oberfrohna - Einst Vorzeigepassage, zuletzt Geisterhaus - die Turmpassage in Limbach-Oberfrohna (Landkreis Zwickau) sollte Anfang Juni bei einer Versteigerung einen neuen Besitzer und Investor finden. Kurz vor der Auktion erwarb überraschend die Stadt das sanierungsbedürftige Objekt, zahlte 200.000 Euro.

OB Gerd Härtig (56, Freie Wähler) macht die Rettung der Turmpassage zur Aufgabe der Stadt.  © Kristin Schmidt

Für den Kauf holte sich Oberbürgermeister Gerd Härtig (56, Freie Wähler) Rückendeckung beim Stadtrat, der mehrheitlich für den Erwerb stimmte.

"Wir hatten große Bedenken, dass das unter Denkmalschutz stehende Objekt in der Versteigerung zwar einen neuen Besitzer findet, aber dann, wie schon in der Vergangenheit, keine Investitionen erfolgen und es weiter dem Verfall ausgesetzt wird", begründet das Stadtoberhaupt das Eingreifen und schränkt ein.

"Wohl wissend, dass der bestehende Investitionsbedarf aktuell wirtschaftlich nicht abgebildet werden kann, sehen wir uns als öffentliche Hand in der Pflicht, das stadtbildprägende Ensemble zu retten."

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Zunächst stehe die Sicherung des Gebäudes an. Es soll von allen Medien getrennt werden, um die Kosten zu minimieren.

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Die Turmpassage braucht eine Sanierung und ein neues Konzept.  © Uwe Meinhold

"Parallel beginnen bereits Überlegungen für eine zukünftige Nutzung und die Recherche nach möglichen Fördermitteln", heißt es von der Stadt.

Der Asia-Imbiss, als einer der letzten Mieter, solle möglichst am Standort erhalten bleiben.

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