Uetersen - Alarm im Norden: Am Donnerstag hat ein Dachstuhlbrand in Uetersen (Schleswig-Holstein) die Feuerwehr stundenlang in Atem gehalten. Zwei Menschen wurden durch die Flammen verletzt.
Wie der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg mitteilte, waren die Kameraden um kurz nach 16 Uhr in die Straße "Großer Wulfhagen" alarmiert worden.
Als sie vor Ort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach eines dortigen Mehrfamilienhauses. Die Rauchentwicklung war so stark, dass über das mobile Warnsystem (MOWAS) eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben wurde.
Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten. Da noch mindestens eine Person im Gebäude vermutet wurde, durchsuchte ein Trupp alle Wohnungen unter Atemschutz gründlich. Glücklicherweise hielt sich niemand mehr in dem Haus auf.
Gegen 16.50 Uhr brachen die Kameraden den Innenangriff ab, da das brennende Dach einsturzgefährdet war, und konzentrierten sich auf die Brandbekämpfung von außen. Um 19.43 Uhr waren die Flammen schließlich gelöscht.
Zwei Personen aus dem Umfeld des Einsatzortes wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Das Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr war mit rund 70 Kräften im Einsatz. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.