Schulbus auf Bahnübergang festgefahren: Zugführer mit Handys gewarnt

Ottendorf - Mit dem Schrecken davongekommen: Ein Schulbus fuhr sich am Dienstagmorgen auf einem Bahnübergang in Ottendorf (Schleswig-Holstein) fest.

Der Zusammenprall zwischen Zug und Bus konnte zum Glück verhindert werden.  © Bundespolizeiinspektion Kiel

Wegen der Witterungsverhältnisse soll der Bus gegen 7.30 Uhr mit dem hinteren Teil des Gelenkbusses auf dem Bahnübergang stecken geblieben sein, teilte die Polizei mit. In dem Schulbus saßen um die 30 Grundschulkinder.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei waren die Kinder nicht mehr im Bus, als der Zug sich dem Bahnübergang näherte.

Als ein Regionalexpress auf den Bahnübergang zufuhr, warnten Schulkinder und Eltern den Zugführer mit ihren Handylichtern.

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Dadurch konnte dieser noch rechtzeitig eine Schnellbremsung einleiten und ungefähr 15 Meter vor dem Schulbus zum Stehen kommen.

Laut Angaben der Polizei blieben alle Beteiligten zunächst unverletzt.

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120 Gäste saßen in dem Regionalexpress

Der Regionalexpress, in welchem 120 Fahrgäste saßen, wurde für den Ersatzverkehr gegen 9 Uhr zum Bahnhof Pönitz zurückgefahren. Im Anschluss wurde der Bus von den Gleisen entfernt, so die Polizei.

Nachdem Schnee und Eis entfernt worden waren, konnte der Bahnübergang gegen 10.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Bundespolizei ermittelt nun, wie es dazu kam, dass sich der Schulbus am Bahnübergang festfuhr.

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