Choreo, Pyro, Party und ein Mega-Duell: Beim GFL Bowl wird's richtig krachen!

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Dresden - Eigentlich sollte doch mit der Bundeswehr als Final-Sponsor einiges möglich sein, oder gibt der Bestand kein einsatzfähiges Fluggerät her? Einen Fly-over wie im Vorjahr wird's jedenfalls dieses Mal beim GFL Bowl zwischen den Dresden Monarchs und den Potsdam Royals am Samstag nicht geben, das hat jedoch andere Gründe.

Axel Streich (l.) und Fuad Merdanovic (r.) haben für das Endspiel wieder einiges geplant.
Axel Streich (l.) und Fuad Merdanovic (r.) haben für das Endspiel wieder einiges geplant.  © Lutz Hentschel

So richtig funktioniert hatte die Aktion mit den drei Maschinen vor einem Jahr ohnehin nicht, mal abgesehen davon ist der Kostenfaktor einfach zu hoch. "Wir haben es natürlich probiert, aber wir wollen ja auch mal was anderes machen", erklärt Fuad Merdanovic.

Der Präsident des American Football Verbands Deutschland deutet an, dass es eher am Geld liegen könnte:

"Wir haben vergangenes Jahr ein kleines Plus erwirtschaftet und wir hoffen, dass wir es auch dieses Jahr schaffen. Aber wir wollen ja auch wiederkommen und ruhig schlafen nach dem Event, und so ein Rasentausch ist auch nicht günstig."

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Mindestens mal 140.000 Euro kostet ein neues Grün, das definitiv nach dem großen Finale verlegt wird. Bei Gesamtkosten von 750.000 Euro für das Mega-Event am Samstag ein ganz schön großes Stück des Kuchens.

"Wir betreiben einen riesengroßen Aufwand", so Merdanovic. "Aber das machen wir gerne, weil wir wollen den GFL-Effekt hier auch weiter pushen und auch den Athleten ein Event bieten. Weil das ist in unserem Sport einmalig, vor so einer Kulisse zu spielen."

Natürlich soll es in diesem Jahr auch wieder eine große Pyro-Show geben.
Natürlich soll es in diesem Jahr auch wieder eine große Pyro-Show geben.  © Jürgen Männel

Die Fans der Dresden Monarchs haben wieder etwas Besonderes geplant

Wer kein weißes Handtuch mitgebracht hat, kann wie im Vorjahr am "All Inclusive"-Stand eines von ein paar Hundert Exemplaren ergattern.
Wer kein weißes Handtuch mitgebracht hat, kann wie im Vorjahr am "All Inclusive"-Stand eines von ein paar Hundert Exemplaren ergattern.  © TAG24/Florian Mentele

14 Uhr startet die Powerparty mit zahlreichen Aktionen um das Stadion, die Nationalhymne wird von Claudia Yang gesungen, in der Halbzeitpause bringen FAST Boy die Zuschauer in Wallung.

Mehr als 22.000 waren es beim gleichen Duell im Vorjahr, die Zahl ist bereits dank des starken Vorverkaufs übertroffen. Seit Dienstag können auch Tickets für den K-Block erworben werden.

"Das Konzept und die Idee haben scheinbar wunderbar funktioniert. Das zeigt, welche Strahlkraft der letztjährige Bowl schon hatte. Es ist immer wieder schön hier in Dresden", schwärmt Liga-Boss Axel Streich.

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Und hier gibt es vermutlich die besten Fans. Fast 47.000 kamen zu den Heimspielen der Monarchs diese Saison. Logisch, dass das Rudolf-Harbig-Stadion wieder in ihrer Hand sein wird - und das soll sich auch bemerkbar machen.

Für den Einlauf der Spieler planen die zahlreichen Monarchs-Fans wieder einen Gänsehaut-Moment in Form einer Choreo. Deswegen sollen alle, die ins Stadion kommen, auch ein kleines weißes Handtuch mitbringen. Wer kein reines weißes Handtuch zu Hause hat, kann eins an den Monarchs-Ständen wie "All Inclusive" vor dem Stadion erwerben. Allerdings gibt es die nur in begrenzter Zahl.

Besser noch, wenn man dazu auch eine blaue Rassel hat. Auf jeden Fall aber soll das weite Rund in Weiß getaucht werden.

Titelfoto: Jürgen Männel

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