Monarchs in Gedanken bei verletztem Nasser: "Eine Menge Traurigkeit und Sorge"

München - "Da ist eine Menge Traurigkeit und Sorge", gab Greg Seamon nach dem achten Saisonsieg seiner Monarchs offen zu. Grund war die schwere Verletzung von Yazan Nasser, die er sich beim 48:10-Erfolg bei den Munich Cowboys zugezogen hatte.

Verletzte sich im Spiel bei den Munich Cowboys schwer: Monarchs-Runningback Yazan Nasser (28, Mitte).  © Lutz Hentschel

"Yazan ist seit einem sehr großen Teil seines Lebens Teil Monarchs-Familie. Er ist ein sehr guter Mensch und ein sehr guter Spieler, der unermüdlich arbeitet. Man wünscht keinem eine Verletzung, aber bei ihm war es besonders schmerzhaft zu sehen, wie er sich so schwer am Bein verletzt", befand Seamon angefasst über die schwere Knieverletzung.

Noch am Samstagabend wurde Nasser in München operiert. "Er hat nach der OP ein Foto geschickt, um alle aufzumuntern. Das ist genau das, was Yazan perfekt beschreibt", so Seamon. Und so konnte sein Team den achten Sieg im achten Spiel vielleicht doch noch ein wenig auf der Heimreise feiern.

Nasser ist einer von drei Runningbacks, zumindest sportlich kann man seinen Ausfall gut abfangen, zumal Tofunmi Lala (zwei Touchdowns) und David Moore III. (ein Touchdown) mal wieder richtig ablieferten.

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Monarchs-Headcoach Seamon zufrieden mit Teamleistung

Die Runningbacks um David Moore III. (24, r.) waren nicht zu stoppen.  © IMAGO/sportworld

Die Receiver Montigo Moss (drei) und Janne Särkelä (einer) auch. Die mal wieder bockstarke Defense wurde erst Ende des Spiels (nicht mehr in Bestbesetzung) einmal überwunden. Was soll die Monarchs noch aufhalten?

"Wenn wir den Fokus verlieren oder unsauber werden, uns selbst überschätzen", macht Seamon klar. Dresdens Headcoach war zufrieden, dass seine Jungs fokussiert und energisch aus der Sommerpause gekommen sind.

Aber: "Es gibt immer Dinge, die zu verbessern sind. Wir haben den Ball in München mehrfach gefumblet. Das ist dieses Jahr nicht oft passiert, Ballsicherheit ist aber unglaublich wichtig."

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Die späten Ballverluste sind "definitiv eine Erinnerung", dass man, "egal wie hoch der Score ist, jeden Snap auf einem hohen Niveau spielen muss", so Seamon: "Jedes Play muss gleich wichtig betrachtet werden."

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