Fünfte Pleite in Folge! Niners Chemnitz brechen nach der Pause ein

Chemnitz - Mit einer ganz schwachen zweiten Halbzeit haben die Niners Chemnitz am Sonntag in Frankfurt/Main das nächste Spiel in den Sand gesetzt. Vor 4820 Zuschauern feierten die gastgebenden Fraport Skyliners einen 89:84-Erfolg.

Niners-Trainer Rodrigo Pastore verlor mit seiner Mannschaft am Sonntag gegen die Skyliners Frankfurt. (Archivbild).
Niners-Trainer Rodrigo Pastore verlor mit seiner Mannschaft am Sonntag gegen die Skyliners Frankfurt. (Archivbild).  © Toni Söll

Für die Hessen war es nach sechs Pleiten der erste Erfolg. Für die Niners, die zum fünften Mal in Folge verloren, sind die Play-off-Ränge in dieser Form kein ernsthaftes Thema mehr!

Erstmals seit dem 22. September 2018 mussten die Sachsen auf Jung-Nationalspieler Jonas Richter verzichten. Der Kapitän bestritt in dieser Zeit sage und schreibe 173 Pflichtspiele. Aktuell laboriert Richter an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel.

Die Gastgeber hatten ebenfalls ein paar Verletzungsausfälle zu beklagen. Und sie überraschten mit einem neuen Mann auf der Trainerbank. Zwei Tage vor dem Niners-Duell musste der Niederländer Geert Hammink seinen Hut nehmen. Assistent Klaus Perwas übernahm.

Niners-Center Yebo brennt auf 1. Final-Duell!
Niners Chemnitz Niners-Center Yebo brennt auf 1. Final-Duell!

Die Niners kompensierten den Richter-Ausfall in der ersten Halbzeit sehr gut. Der Plan von Trainer Rodrigo Pastore war schnell erkennbar: intensiv verteidigen und aus der Distanz treffen.

Letzteres war zuletzt nicht unbedingt eine Stärke der Sachsen. In der fast ausverkauften Süwag-Energie-Arena fielen die Dreier endlich wieder.

Bis zur Halbzeitpause hatten die Gäste bei 23 Versuchen elf Bälle durch die Reuse gejagt. Besonders treffsicher Marko Filipovity. Auf das Konto des Ungarn gingen allein fünf Dreier.

Die 46:42-Halbzeit-Führung der Pastore-Five, die zwischenzeitlich mit elf Zählern vorn lag, war hochverdient.

Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit!

Umso unerklärlicher der Leistungseinbruch mit Beginn der zweiten Halbzeit. Die Gastgeber bekamen den Niners-Scharfschützen Filipovity (am Ende mit 18 Punkten bester Werfer) in den Griff und erkämpften sich mit einem 5:0-Lauf die Führung. Die hatte am Ende dieses Abschnitts immer noch Bestand.

Beim Stand von 66:63 ging es ins letzte Viertel. In dem führte Chemnitz in der 36. Minute 74:72. Anschließend gestatteten sie den Skyliners einen 11:0-Lauf. Damit war die Partie entschieden.

Am Mittwochabend steht für die Niners das nächste wichtige Duell an. Dann gastieren sie bei Brose Bamberg.

Titelfoto: Toni Söll

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