Chemnitz - Die Niners haben ihr Heimspiel gegen Oldenburg mit 95:85 (53:35) gewonnen und am Samstagabend vor 4629 Zuschauern in der Messe Chemnitz Play-in-Platz zehn verteidigt. Beste Werfer waren Amadou Sow (27, 24 Punkte) und Kevin Yebo (30, 19).
"Die Woche war nicht ganz einfach für uns. Beide Spielmacher fehlten: Eric Washington (32) krankheitsbedingt und Corey Davis (28) aus persönlichen Gründen", verriet Trainer Rodrigo Pastore (53) nach dem zwölften Saisonsieg seiner Jungs.
Washington konnte gegen Oldenburg nicht auflaufen. Davis stand nicht in der Starting-Five. In der zweiten Halbzeit war der US-Amerikaner zur Stelle, markierte wichtige Dreier und erzielte elf seiner insgesamt 14 Punkte.
"Mir hat gefallen, wie wir in der ersten Halbzeit an beiden Enden des Feldes agierten. So wollen wir eigentlich spielen", betonte Pastore. Seine Mannschaft legte ein bärenstarkes zweites Viertel (34:16) aufs Parkett und stellte in diesen zehn Minuten die Weichen auf Sieg.
Da die Gäste nie aufsteckten, wurde es nochmal eng. Brian Fobbs (28) verkürzte in der 34. Minute auf 76:81. Das Pastore-Team behielt die Nerven, konterte mit einem 8:0-Lauf und hätte in der Schlussminute fast noch den direkten Vergleich nach Chemnitz geholt. Das schaffte das Pastore-Team, das in Oldenburg 72:89 verloren hatte, letztlich nicht.
Enges Rennen um Top Zehn
"Dennoch glaube ich zu sehen, dass wir uns als Team zuletzt verbesserten. Wir sind noch nicht ganz dort, wo wir sein möchten, verloren beispielsweise im dritten Viertel defensiv die Kontrolle, ließen uns zu leicht im Eins-gegen-eins schlagen, hatten Abstimmungsprobleme", analysierte Pastore: "Doch im Schlussabschnitt gewannen wir die Kontrolle zurück und zogen auf 15 Punkte davon. Ich hoffe, wir können diese positive Entwicklung fortsetzen."
Das wird im engen Rennen um die Top Zehn auch notwendig sein. Mit Ludwigsburg (14 Siege) und Bonn (16) warten am Mittwoch- und Samstagabend zwei Mannschaften, die vor den Chemnitzern platziert sind.