Trotz Angeboten aus Bundesliga und Ausland: Darum bleibt Janiska beim DSC

Dresden - Die Kapitänin bleibt an Bord - und das sogar für die nächsten zwei Jahre. Nationalspielerin Jennifer Janiska (28) hat ihren Vertrag beim DSC bis 2024 verlängert.

Trainer Alexander Waibl (54), Jennifer Janiska (28) und Geschäftsführerin Sandra Zimmermann (35) bei der Pressekonferenz im Kaffeehaus des Italienischen Dörfchens.
Trainer Alexander Waibl (54), Jennifer Janiska (28) und Geschäftsführerin Sandra Zimmermann (35) bei der Pressekonferenz im Kaffeehaus des Italienischen Dörfchens.  © Lutz Hentschel

"Ich habe Jenny schon im Dezember wegen der Vertragsverlängerung genervt", gestand Alex Waibl (54) am Mittwoch lachend. Dass die 28-Jährige, die 2020 nach Dresden gekommen war, dem DSC weiter treu bleibt, ist für den Verein ein Hauptgewinn.

Der Chefcoach lobte Janiska in den höchsten Tönen: "Jenny ist unsere Anführerin, unser Kapitän. Sie ist für uns eine entscheidende Spielerin - als Volleyballerin und als Persönlichkeit. Ihr Mut und ihre Emotionalität setzen den Ton unserer Mannschaftskultur. Sie ist eine der besten defensiven Außenangreiferinnen der Welt und Vorbild für unsere jungen Spielerinnen."

Warum sie weiter das DSC-Trikot tragen wird, erklärte Janiska, die auch mehrere Angebote aus der Bundesliga und dem Ausland hatte, mit den Sätzen:

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"Es war für mich eine relativ leichte Entscheidung. Ich fühle mich hier in Dresden einfach sehr wohl. Das Umfeld ist sicher, es geht sehr menschlich zu im Umgang miteinander. Ich gehe hier sehr gerne zur Arbeit. Es macht Spaß, mit den jungen Wilden in der Mannschaft zu spielen. Dabei übernehme ich sehr gern Verantwortung. Ich könnte mir vorstellen, meine Karriere in Dresden zu beenden."

Jennifer Janiska (28) hält trotz zahlreicher anderer Angebote dem DSC die Treue.
Jennifer Janiska (28) hält trotz zahlreicher anderer Angebote dem DSC die Treue.  © Lutz Hentschel

Jennifer Jansika soll in der kommenden Saison besser entlastet werden

Diese Argumentation hat auch Janiskas Ehemann in Schwerin überzeugt. Jennifer: "Wir sind ein eingespieltes Team. Wenn er es möglich machen kann, setzt er sich ins Auto und kommt nach Dresden. Er verfolgt sehr interessiert unsere Spiele."

Bei denen war die Kapitänin in der abgelaufenen Saison ein Dauerbrenner. Pausen gab es nicht, auf ihren Schultern lag extrem viel Verantwortung. Chefcoach Waibl weiß: "Es ist unsere Aufgabe, Jenny Leute an die Seite zu stellen, die sie entlasten."

Wer das sein wird, werden die kommenden Wochen zeigen, wenn der DSC seine Neuzugänge verkündet.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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