Geisterkulisse trotz Top-Spiel? Heimstarke Dresdner Eislöwen erwarten erstarkte Falken!

Dresden - Harte Zweikämpfe, krachende Checks, gefährliche Torraum-Szenen, schnelle Konter - vieles spricht dafür, dass dies am heutigen Dienstag beim Heimspiel der Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken geboten wird. Die Arena wird wohl trotzdem nicht mal zur Hälfte (2200 Fans) gefüllt sein.

Selbst die Nordkurve mit den eingefleischten Fans ist am Dienstagabend nur spärlich gefüllt.
Selbst die Nordkurve mit den eingefleischten Fans ist am Dienstagabend nur spärlich gefüllt.  © Lutz Hentschel

Es ist die dritte Dienstagspartie in der Saison. Gegen Kaufbeuren kamen 1127, Krefeld wollten nur 1414 Zuschauer sehen. Dabei versprachen auch diese Spiele viel Spannung, immerhin gehören beide Team zu den Top-Klubs der DEL2.

Logisch, dass Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf mit "der Entwicklung unzufrieden ist". Mit verschiedenen Ticketaktion versucht er den Schnitt von derzeit 2271 zu steigern.

"Neu ist jetzt die Halbjahres-Karte", so Walsdorf. Langfristig will er die kommende Generation als Fan gewinnen und deshalb macht der Zweitligist viel Werbung in Kitas und Schulen.

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Sportlich gibt es zumindest wenig Grund, nicht zu kommen. In der Heimtabelle ist das Team von Coach Andreas Brockmann (55) Dritter, bei acht Heimsiegen und fünf Niederlagen.

Am Dienstag soll Erfolg Nummer neun dazukommen. "Das wird ein hartes Stück Arbeit", weiß der 55-Jährige. "Heilbronn ist nach der Länderspielpause eine andere Mannschaft. Sie ist offensiv sehr gut. Wir müssen unsere Strukturen wie gegen Kaufbeuren beibehalten."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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