Ex-Weltmeister zögert beim BVB: Warum verlängert Mats Hummels nicht?

Dortmund - Der Vertrag von Mats Hummels (34) bei Borussia Dortmund läuft diesen Sommer aus. Der Klub bietet einen neuen Vertrag an, doch der Ex-Weltmeister zögert.

Mats Hummels (34) wurde mit dem BVB zweimal Meister.
Mats Hummels (34) wurde mit dem BVB zweimal Meister.  © Tom Weller/dpa

Matts Hummels (34) gehört zu den besten Innenverteidigern der Bundesliga, obwohl er schon zu den ältesten Kickern in der Liga zählt.

Laut Ligainsider gewann der Routinier in dieser Saison immer noch 63,7 % seiner Zweikämpfe und gehört damit zu den Top10 der Liga.

Selbsterklärend, dass die Klubbosse aus Dortmund natürlich daran interessiert sind, den 1,91 Meter großen Ex-Bayernspieler im Team zu halten, wie die "WAZ" berichtet.

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Dortmund hat sich erst letztes Jahr mit Nico Schlotterbeck (23) und Niklas Süle (27) in der Innenverteidigung kräftig mit jüngeren Spielern verstärkt.

Obwohl Mats Hummels zu den Dortmundern mit der meisten Einsatzzeit in dieser Saison gehört, standen die Sommer-Transfers Schlotterbeck und Süle häufiger auf dem Rasen.

Will Mats Hummels eine Stammplatzgarantie beim BVB oder liegt es am Geld?

Marco Reus (33, r.) hat seinen Vertrag bereits um ein Jahr bei den Borussen verlängert.
Marco Reus (33, r.) hat seinen Vertrag bereits um ein Jahr bei den Borussen verlängert.  © PATRIK STOLLARZ / AFP

Mats Hummels war zudem mit acht Einwechslungen nicht nur häufiger die zweite Wahl, sondern wurde auch deutlich häufiger ausgewechselt als seine Dortmunder Positionskonkurrenten.

Er ist für BVB-Trainer Edin Terzić (40) also kein gesetzter Stammspieler.

Ein weiterer Punkt könnte dem ehemaligen Nationalspieler die Unterschrift schwer machen: das liebe Geld.

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Mit BVB-Kapitän Marco Reus (33) hat nämlich erst ein anderer älterer BVB-Star seinen Vertrag um ein Jahr verlängert, dafür aber erhebliche finanzielle Einbußen hingenommen.

Statt zwölf Millionen Euro pro Jahr soll der Nationalspieler laut n-tv "nur" noch sieben Millionen Euro kassieren.

Gut vorstellbar, dass auch Hummels ähnliche Einbußen hinnehmen muss, wenn er ein Borusse beiben will.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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