Relegation: Keiner trifft bei Wolfsburg gegen Paderborn, einer fliegt

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Wolfsburg - Wenig Chancen - keine Tore! Das Relegations-Hinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Paderborn enthielt viel Spannung, aber wenig echte Highlights. Der Endstand von 0:0 bedeutet, dass die Entscheidung erst im Rückspiel am Pfingstmontag (Anstoß 20.30 Uhr) fällt.

Wolfsburg hatte rund 60 Prozent Ballbesitz und somit deutlich mehr Offensivaktionen, doch in der Regel scheiterte der agilste "Wölfe"-Angreifer Daghim an Paderborn-Keeper Seimen.

Der SCP verteidigte kompakt, hatte durch den Pfostenschuss von Castaneda (9.) und den Heber von Bilbija (83.) die besseren Chancen. Schwächung fürs Rückspiel kurz vorm Abpfiff: Wegen wiederholten Foulspiels flog SCP-Profi Jonah Sticker vom Feld.

TAG24 berichtete im Liveticker über die Begegnung, wo Ihr den Spielverlauf noch einmal nachlesen könnt.

22.51 Uhr: Was sagt Ralf Kettemann nach dem 0:0?

Paderborn-Coach Ralf Kettemann ist "sehr happy damit", dass die "Jungs ihr Herz auf dem Platz gelassen haben". Den Platzverweis von Sticker sieht er als "kleinen Wermutstropfen", meint aber, dass dieser "sehr verdient" vom Platz geflogen sei.

... angesprochen auf die Topchance von Bilbija: "Bei ihm war in dem Moment irgendwie die Milch bisschen sauer. [...], "Ich hätte damit gerechnet, dass das ein Sven-Michel-Tor wird, er irgendwie seine Haxen dazwischen kriegt."

Ob Gegner Wolfsburg mit dem Spiel zufrieden sein könne? "Keine Ahnung, ehrlicherweise. Ich geh mal schwer davon aus, dass Wolfsburg das Relegationsspiel gegen Paderborn zu Hause gern gewonnen hätte.

Wie der Plan bis zum Rückspiel sei: "Entspannt runterfahren, dann zum Sonntag hochfahren. Es reicht, wenn wir Montag 20.30 Uhr in Form sind."

Relegations-Hinspiel zwischen Wolfsburg und Paderborn endet mit einem 0:0

90. Minute +7: Schlusspfiff

Platzverweis für Paderborn: Jonah Sticker sieht Gelb-Rot

90. Minute +4: Platzverweis! Jonah Sticker rutscht auf der Außenbahn viel zu ungestüm in seinen Gegenspieler rein. Der gerade verwarnte Paderborner fliegt vom Platz.

Jonah Sticker (rechts) geht ungestüm gegen Paredes zu Werke und sieht die Gelb-Rote-Karte.
Jonah Sticker (rechts) geht ungestüm gegen Paredes zu Werke und sieht die Gelb-Rote-Karte.  © Julian Stratenschulte/dpa

90. Minute +3: Sticker lässt Paredes laufen und muss dann taktisch foulen. Der folgende Freistoß bringt nix ein.

90. Minute +2: Es scheint, als wären beide Teams mit einem 0:0 zufrieden. Die Kugel wird jetzt praktisch nur noch hoch hin- und hergebolzt.

90. Minute: Die Nachspielzeit ist angebrochen. 5 Minuten gibt es obendrauf.

Es sieht nach Ballett aus, doch viel Glanz enthielt das Match zwischen Wolfsburg und Paderborn nicht, auch wenn Jeanuël Belocian und Sebastian Klaas elegant das Bein heben.
Es sieht nach Ballett aus, doch viel Glanz enthielt das Match zwischen Wolfsburg und Paderborn nicht, auch wenn Jeanuël Belocian und Sebastian Klaas elegant das Bein heben.  © Swen Pförtner/dpa

85. Minute: Felix Götze kommt für Bilbija rein. Der Bruder des WM-Torschützen von 2014 soll helfen die Nullnummer über die Ziellinie zu bringen.

83. Minute: Bilbija hat die Riesenchance! Bätzner chippt wunderbar in Richtung des Paderborner Topscorers, der versucht es aus 5-6 Metern per Heber. Mit vereinten Kräften klärt Wolfsburgs Abwehr den Ball schließlich vor der Linie -> weiter 0:0 in Wolfsburg.

78. Minute: Beim SC Paderborn kommt Sven Michel für Stefano Marino ins Spiel.

77. Minute: Von außen sieht es nach einem heftigen Presschlag zwischen Paderborns Curda und Wolfsburgs Koulierakis aus. Koulierakis feiert sich danach ab, als hätte er ein Tor geschossen. Curda grinst nur.

75. Minute: Die Schlussviertelstunde beginnt: Geht hier noch einer Risiko, um ein Tor zu erzielen?

73. Minute: Wechsel bei den Wölfen: Yannick Gerhardt geht raus, Lovro Majer kommt rein.

70. Minute: Obwohl Paderborn doppelt offensiv gewechselt hat, geht bei den Gästen nach vorne gar nichts. Zwanzig Minuten müsste die Null aus Sicht des Zweitligisten noch stehen.

67. Minute: Eriksen steht zum Freistoß für Wolfsburg bereit. Er schlenzt den Ball um den großen Tigges in der Paderborner Mauer, Seimen pariert die Kugel zur Seite.

65. Minute: Brackelmann und Seimen sind die Paderborner Felsen in der Brandung. Entweder beim Verteidiger oder ansonsten beim SCP-Schlussmann enden die Wolfsburger Angriffe.

63. Minute: Belocian flankt in den Strafraum. Seimen fängt den Kopfball von Daghim sicher weg.

60. Minute: Doppelwechsel beim SCP: Vom Feld gehen Sebastian Klaas und der verwarnte Ruben Müller. Hinein kommen Steffen Tigges und Nick Bätzner.

57. Minute: Paderborn befreit sich mit einem langen Schlag. Unmittelbar neben Kettemann wird die Situation abgepfiffen. Der hüpft wie ein Rumpelstilzchen und hat bereits Wechsler neben sich stehen.

54. Minute: Wird es eine Abwehrschlacht? Scheller verteidigt zwar clever gegen Pejcinovic, aber man muss ehrlich feststellen. Nach vorn kommt von den Paderbornern im zweiten Durchgang bisher gar nichts.

51. Minute: Daghim versucht sich gegen vier Leute durchzusetzen, bleibt hängen. Der Paderborner Konterversuch über Marino versandet dann, weil ein VfL-Verteidiger zur sauberen Grätsche ansetzt.

50. Minute: Kumbedi flankt zweimal von rechts in den Sechzehner. Einmal gibt es Ecke, die zweite Welle versandet. Dann probieren es die Wölfe erneut kombinieren über Maehle, Svanberg und Daghim, doch Seimen kann parieren.

48. Minute: Paderborn spielt den Ball ruhig durch die Dreierkette durch. Als der Ball im Mittelfeld landet, lacht Paderborns Trainer Kettemann nur sarkastisch. Der Mann mit den kurzen Hosen kann mit dem Auftritt seines Teams jedoch bisher zufrieden sein.

46. Minute: Das Spiel läuft wieder. Wolfsburg spielt nun auf die Nordkurve. Bemerkenswert, der VfL war nur kurz in der Kabine wartete mehrere Minuten auf dem Spielfeld, dass die Gäste zurückkehren. Paderborn hingegen hat die 15 Minuten Halbzeit voll ausgereizt.

Paderborns Keeper Dennis Seimen (rechts) hielt bislang die Null für den Underdog fest.
Paderborns Keeper Dennis Seimen (rechts) hielt bislang die Null für den Underdog fest.  © Julian Stratenschulte/dpa

Halbzeit: Wenig los beim Relegations-Hinspiel von Wolfsburg und Paderborn. Die Wölfe machten das Spiel und hatten einige Chancen, schlossen jedoch nicht sehr gefährlich ab. Die beste Möglichkeit hatte Daghim, SCP-Keeper Seimen konnte parieren. Paderborn hatte nur eine Chance, die war aber brisant. Castaneda traf nach 9 Minuten den Pfosten.

Halbzeit bei Wolfsburg gegen Paderborn

45. Minute: Das kommt überraschend! Es gibt nämlich keine Nachspielzeit. Pünktlich pfeift Schiedsrichter Benjamin Brand zum Pausentee.

42. Minute: Gibt's noch ein Tor vor der Pause? Eriksen setzt sich auf der linken Seite durch und schießt einfach mal aus merkwürdigem Winkel. Seimen geht auf Nummer sicher, boxt die Kugel drüber.

40. Minute: Endlich mal wieder Paderborn. Müller treibt den Ball durchs Mittelfeld, verpasst dann aber den richtigen Moment fürs Abspiel. Noch vor dem Strafraum endet die gute Möglichkeit. Das hätten die vier ausschwärmenden Spieler besser ausspielen müssen!

38. Minute: Traumpass aus dem Halbfeld in Richtung Pejcinovic. Der macht den Fuß ganz lang, kann den Ball jedoch nicht kontrollieren.

34. Minute: Der VfL bekommt Oberwasser. Daghim dringt in den Sechzehner ein. Sein Schuss mit links streift jedoch am rechten Pfosten vorbei.

32. Minute: Daghim hat die Wolfsburger Führung auf dem Fuß. Von Svanberg freigespielt, setzt er sich gegen Brackelmann durch und will das Ding an Paderborn-Keeper Seimen vorbeispitzeln. Doch der Torhüter bleibt cool und wehrt die Kugel ab.

30. Minute: Dickste Wolfsburger Chance! Die Niedersachsen kombinieren und spielen Kumbedi auf dem rechten Flügel frei. Dessen flache Eingabe in den Rückraum erreicht Maehle, doch der Däne verstolpert die Kugel.

27. Minute: Eriksens Ecke kommt recht schwungvoll in den Fünfer, wird rausgeköpft. Aus der Distanz probiert es Belocian, zieht aber das Ding rechts am Tor vorbei.

26. Minute: Daghim dringt in den Strafraum ein und holt einen Eckball raus.

23. Minute: Vavro fasst sich ein Herz! Der Verteidiger macht den Weg nach vorn, wird von Eriksen in Szene gesetzt und schießt dann scharf aus rund 20 Metern halbrechte Position. Der Ball gleitet jedoch am langen Eck vorbei.

20. Minute: Beide Mannschaften arbeiten viel mit langen Bällen. Wenn die gegnerische Mannschaft scharf presst, wollen weder die Wölfe noch der SCP unnötiges Risiko gehen.

Wolfsburg gegen Paderborn: Kurzzeitig herrscht Stille wegen eines Notfalls im Stadion

18. Minute: Kurzzeitig herrschte bei Wolfsburg gegen Paderborn Stille im Stadion. Offenbar gab es einen medizinischen Notfall. Nachdem der Fan behandelt werden konnte, brandete Applaus auf und die Gesänge setzten wieder ein.

16. Minute: Die Anfangsviertelstunde ist vorbei. Das Spiel befindet sich in ruhigen, kontrollierten Bahnen. Bis auf Castanedas Pfostentreffer gab es wenig Aufregung.

Die Anfangsphase des Spiels wird von Zweikämpfen bestimmt. Wie hier, wo Yannick Gerhardt und Calvin Brackelmann aufeinandertreffen.
Die Anfangsphase des Spiels wird von Zweikämpfen bestimmt. Wie hier, wo Yannick Gerhardt und Calvin Brackelmann aufeinandertreffen.  © Swen Pförtner/dpa

11. Minute: Wolfsburg kontert im Anschluss an die Ecke. Daghim rennt im Vollsprint los, wird jedoch an der Mittellinie von Ruben Müller per Foul gestoppt. Der Paderborner sieht die erste Gelbe Karte im Spiel.

10. Minute: Und die Ecke wird mega gefährlich! Bilbija legt auf Castaneda zurück. Dessen scharfer Schuss prallt an den Pfosten!

8. Minute: Paderborn wagt sich nach vorn. Curda flankt scharf in den Strafraum. Dann geht Brackelmann barsch zu Werke. Statt Stürmerfoul wird jedoch auf Eckball entschieden.

6. Minute: Der VfL Wolfsburg bricht im Zentrum bei einem Konter durch. Es gibt einen Schubser gegen Svanberg, aber für einen Freistoß ist da zu wenig.

5. Minute: Paderborns Calvin Brackelmann muss einstecken. Er prallt mit einem VfL-Profi zusammen.

3. Minute: Man merkt den Spielern die enorme Bedeutung an. Beide Mannschaften beginnen kontrolliert. Das Match findet eher zwischen den Strafräumen statt.

VfL Wolfsburg gegen SC Paderborn: Das Spiel läuft

20.30 Uhr: Das Spiel läuft: Wolfsburg trägt grüne Trikots, Paderborn nimmt die Begegnung in weißen Shirts in Angriff.

20.27 Uhr: Die Spieler betreten den Rasen der Volkswagen Arena. In wenigen Minuten geht es los.

20.15 Uhr: Sie sind die Topscorer von Wolfsburg und Paderborn

Tore sind das Salz in der Suppe, deshalb kommt es heute auf folgende Spieler an.

Beim VfL richten sich die Augen auf Christian Eriksen. Der dänische Top-Star hat bereits 10 Tore vorbereitet. Beste Wolfsburger Offensivspieler sind Amoura und Pejcinovic mit 8 Treffern. Der SC Paderborn überzeugt als geschlossene Einheit und hat doch einen absoluten Top-Torschützen. Filip Bilbija ließ das Netz bereits 15 Mal zappeln.

20.01 Uhr: Trainer könnten verschiedener nicht sein

Beim Duell zwischen Wolfsburg und Paderborn treffen zwei Trainer aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können.

Wolfsburg wird von Dieter Hecking trainiert, der mit 61 Jahren schon zahlreiche namhafte Klubs wie den Hamburger SV, Hannover 96 oder den 1. FC Nürnberg trainierte. Selbst mit Zweitligist Alemannia Aachen nahm er schon am Europapokal teil, nachdem er damals den Verein sensationell ins Pokalfinale trainiert hatte. Auf der Paderborner Gegenseite sitzt mit Ralf Kettemann (39) ein extrem junger und ehrgeiziger Taktik-Tüftler. Kettemann befindet sich in seiner ersten Profi-Saison und war diese Spielzeit schon Gelb gesperrt. Im Gegensatz zum ruhigen Hecking ist er ein absoluter Heißsporn.

Ralf Kettemann (39, rechts) ist noch ein Novize als Profi-Coach. Dieter Hecking (61, links) ein regelrechter Trainer-Veteran.
Ralf Kettemann (39, rechts) ist noch ein Novize als Profi-Coach. Dieter Hecking (61, links) ein regelrechter Trainer-Veteran.  © Swen Pförtner/dpa

19.46 Uhr: Aufstellungen sind da

Die Aufstellungen sind nun bekannt.

Auf beiden Seiten gibt es nur eine erwartbare Änderung im Vergleich zur Vorwoche. Bei Wolfsburg ersetzt Gerhardt den gesperrten Vinicius Souza. Beim SC Paderborn beginnt Klaas für den gesperrten Baur. Beide Teams werden wie auch sonst üblich mit einer Dreierkette starten.

VfL Wolfsburg: Grabara - Belocian, Vavro, Koulierakis - Kumbedi, Gerhardt, Maehle, Svanberg, Eriksen - Pejcinovic, Daghim

SC Paderborn: Seimen - Hansen, Brackelmann, Scheller - Curda, Klaas, Castaneda, Sticker, Müller, Bilbija - Marino

19.29 Uhr: Wer zeigt heute das Spiel?

Das Hinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Paderborn läuft heute auch im Free-TV.

Sat.1 überträgt die 90 Minuten aus Wolfsburg. Kommentiert wird das Match von Jonas Friedrich. Auch bei Sky, beziehungsweise Streaming-Dienst Wow im Pay-TV, läuft der Relegations-Kick. Dort übernimmt Kai Dittmann die Kommentierung.

Wer sehen möchte, ob Ralf Kettemann (2.v.r) und seine Jungs den Favoriten ärgern, kann entweder Sat.1 oder Sky/Wow einschalten.
Wer sehen möchte, ob Ralf Kettemann (2.v.r) und seine Jungs den Favoriten ärgern, kann entweder Sat.1 oder Sky/Wow einschalten.  © Swen Pförtner/dpa

19.17 Uhr: Schlüsselspieler fehlt Paderborn heute: Wolfsburg soll scharf auf ihn sein

Bitter für den SC Paderborn.

Mittelfeldmotor Mika Baur, ein Garant der stabilen Paderborner Saison, fehlt heute wegen einer Gelbsperre. Zwar hätte der SC Paderborn eine Rückkaufaktion, soll diese wohl aber verstreichen lassen. Neben Werder Bremen soll laut Kicker ausgerechnet Wolfsburg großes Interesse haben, den Sohn von Handballer Markus Baur nach Niedersachsen zu lotsen. 

Auf die Dienste von Mika Baur (rechts) muss der SC Paderborn im Hinspiel der Relegation verzichten. Er fehlt wegen einer Gelbsperre.
Auf die Dienste von Mika Baur (rechts) muss der SC Paderborn im Hinspiel der Relegation verzichten. Er fehlt wegen einer Gelbsperre.  © Friso Gentsch/dpa

19.01 Uhr: Mit dieser Form gehen Paderborn und Wolfsburg in die Relegation

Der VfL Wolfsburg hat keine gute Bundesliga-Saison hinter sich, holte in 34 Spielen nur 29 Punkte.

Immerhin präsentierten sich die Niedersachsen zuletzt stabiler, verloren von den letzten fünf Partien nur eine - knapp mit 0:1 gegen Rekordmeister FC Bayern. Die Relegations-Generalprobe endete mit einem 3:1 gegen den direkten Abstiegskontrahenten St. Pauli. Paderborn spielte mit 62 Punkten eine stabile Saison, gewann aber nur eines der letzten fünf Spiele - nämlich mit 2:0 in Darmstadt. Dass es zuletzt wenig Paderborner Siege gab, hing auch mit den Gegnern zusammen.

Der SCP musste unter anderem gegen die direkten Aufstiegskontrahenten ran, verlor daheim gegen Schalke 04 mit 2:3 und deutlich mit 1:5 in Elversberg.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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