Relegation live: Die Trainer könnten verschiedener nicht sein

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Wolfsburg - Wer schnappt sich den letzten verbliebenen Platz in der Fußball-Bundesliga? In zwei Spielen fällt die Entscheidung zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Paderborn. Das Hinspiel in der Volkswagen Arena wird am Donnerstagabend (Anstoß 20.30 Uhr) angepfiffen.

Trotz einer wenig überzeugenden Erstliga-Saison gehen die "Wölfe" als haushoher Favorit ins Rennen. Doch Obacht vorm Außenseiter aus Ostwestfalen: Paderborn schnappte am 34. Spieltag der 2. Liga bereits Hannover 96 den 3. Platz weg und will nun den nächsten Verein aus Niedersachsen ins Straucheln bringen.

TAG24 berichtet im Liveticker und hält Euch über die Begegnung auf dem Laufenden.

20.01 Uhr: Trainer könnten verschiedener nicht sein

Beim Duell zwischen Wolfsburg und Paderborn treffen zwei Trainer aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können.

Wolfsburg wird von Dieter Hecking trainiert, der mit 61 Jahren schon zahlreiche namhafte Klubs wie den Hamburger SV, Hannover 96 oder den 1. FC Nürnberg trainierte. Selbst mit Zweitligist Alemannia Aachen nahm er schon am Europapokal teil, nachdem er damals den Verein sensationell ins Pokalfinale trainiert hatte. Auf der Paderborner Gegenseite sitzt mit Ralf Kettemann (39) ein extrem junger und ehrgeiziger Taktik-Tüftler. Kettemann befindet sich in seiner ersten Profi-Saison und war diese Spielzeit schon gelbgesperrt. Im Gegensatz zum ruhigen Hecking ist er ein absoluter Heißsporn.

Ralf Kettemann (39, rechts) ist noch ein Novize als Profi-Coach. Dieter Hecking (61, links) ein regelrechter Trainer-Veteran.
Ralf Kettemann (39, rechts) ist noch ein Novize als Profi-Coach. Dieter Hecking (61, links) ein regelrechter Trainer-Veteran.  © Swen Pförtner/dpa

19.46 Uhr: Aufstellungen sind da

Die Aufstellungen sind nun bekannt.

Auf beiden Seiten gibt es nur eine erwartbare Änderung im Vergleich zur Vorwoche. Bei Wolfsburg ersetzt Gerhardt den gesperrten Vinicius Souza. Beim SC Paderborn beginnt Klaas für den gesperrten Baur. Beide Teams werden wie auch sonst üblich mit einer Dreierkette starten.

VfL Wolfsburg: Grabara - Belocian, Vavro, Koulierakis - Kumbedi, Gerhardt, Maehle, Svanberg, Eriksen - Pejcinovic, Daghim

SC Paderborn: Seimen - Hansen, Brackelmann, Scheller - Curda, Klaas, Castaneda, Sticker, Müller, Bilbija - Marino

19.29 Uhr: Wer zeigt heute das Spiel?

Das Hinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Paderborn läuft heute auch im Free-TV.

Sat.1 überträgt die 90 Minuten aus Wolfsburg. Kommentiert wird das Match von Jonas Friedrich. Auch bei Sky, beziehungsweise Streaming-Dienst Wow im Pay-TV, läuft der Relegations-Kick. Dort übernimmt Kai Dittmann die Kommentierung.

Wer sehen möchte, ob Ralf Kettemann (2.v.r) und seine Jungs den Favoriten ärgern, kann entweder Sat.1 oder Sky/Wow einschalten.
Wer sehen möchte, ob Ralf Kettemann (2.v.r) und seine Jungs den Favoriten ärgern, kann entweder Sat.1 oder Sky/Wow einschalten.  © Swen Pförtner/dpa

19.17 Uhr: Schlüsselspieler fehlt Paderborn heute: Wolfsburg soll scharf auf ihn sein

Bitter für den SC Paderborn.

Mittelfeldmotor Mika Baur, ein Garant der stabilen Paderborner Saison, fehlt heute gelbgesperrt. Zwar hätte der SC Paderborn eine Rückkaufaktion, soll diese wohl aber verstreichen lassen. Neben Werder Bremen soll laut Kicker ausgerechnet Wolfsburg großes Interesse haben, den Sohn von Handballer Markus Baur nach Niedersachsen zu lotsen. 

Auf die Dienste von Mika Baur (rechts) muss der SC Paderborn im Hinspiel der Relegation verzichten. Er fehlt wegen einer Gelbsperre.
Auf die Dienste von Mika Baur (rechts) muss der SC Paderborn im Hinspiel der Relegation verzichten. Er fehlt wegen einer Gelbsperre.  © Friso Gentsch/dpa

19.01 Uhr: Mit dieser Form gehen Paderborn und Wolfsburg in die Relegation

Der VfL Wolfsburg hat keine gute Bundesliga-Saison hinter sich, holte in 34 Spielen nur 29 Punkte.

Immerhin präsentierten sich die Niedersachsen zuletzt stabiler, verloren von den letzten fünf Partien nur eine - knapp mit 0:1 gegen Rekordmeister FC Bayern. Die Relegations-Generalprobe endete mit einem 3:1 gegen den direkten Abstiegskontrahenten St. Pauli. Paderborn spielte mit 62 Punkten eine stabile Saison, gewann aber nur eines der letzten fünf Spiele - nämlich mit 2:0 in Darmstadt. Dass es zuletzt wenig Paderborner Siege gab, hing auch mit den Gegnern zusammen.

Der SCP musste unter anderem gegen die direkten Aufstiegskontrahenten ran, verlor daheim gegen Schalke 04 mit 2:3 und deutlich mit 1:5 in Elversberg.

18.45 Uhr: So liefen die direkten Duelle beider Teams

Streng genommen trafen der VfL Wolfsburg und der SC Paderborn erst fünfmal aufeinander, zumindest was die Erste Vertretung beider Klubs betrifft.

Einmal kreuzten beide Teams im DFB-Pokal die Klingen. Dort gewann der VfL Wolfsburg in Paderborn mit 2:0. In der Bundesliga spielten beide Mannschaften jeweils viermal gegeneinander. In Wolfsburg spielten die Teams sowohl in der Saison 14/15 als auch in der Spielzeit 19/20 1:1-Unentschieden gegeneinander. In Paderborn hatte Wolfsburg zweimal das bessere Ende, gewann mit 3:1 (14/15) und 4:2 (19/20).

18.30 Uhr: Paderborn stieg einst in Wolfsburg auf

Gutes Omen für den Underdog?

Ausgerechnet in Wolfsburg schaffte der SC Paderborn einst den Sprung in die 2. Bundesliga. Am 4. Juni 2005 siegte der SCP in der Regionalliga Nordost mit 4:0 bei der zweiten Mannschaft des VfL durch Tore von Guido Spork, René Müller, Allessandro da Silva und Stephan Maaß.

René Müller (rechts) unterlag zwar dem VfL Wolfsburg und Facundo Quiroga im DFB-Pokal, doch zum Saisonende stieg der VfL durch einen 4:0-Erfolg gegen Wolfsburgs Zweite in die 2. Liga auf. (Archivbild)
René Müller (rechts) unterlag zwar dem VfL Wolfsburg und Facundo Quiroga im DFB-Pokal, doch zum Saisonende stieg der VfL durch einen 4:0-Erfolg gegen Wolfsburgs Zweite in die 2. Liga auf. (Archivbild)  © IMAGO / pmk

18.25 Uhr: VfL Wolfsburg oder SC Paderborn: Wer holt sich im Hinspiel eine gute Ausgangsposition?

Hallo und herzlich willkommen zu unserem Liveticker für die Relegation 2026. Noch rund drei Stunden sind es bis zum Anpfiff in der Niedersachsen Arena.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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