Er soll Arminia Bielefeld vor dem Abstieg aus der 2. Liga retten!

Bielefeld - Zwei Tage nach der Trennung von Trainer Daniel Scherning (39) hat Arminia Bielefeld einen neuen Trainer vorgestellt. Dieser hat keine 48 Stunden Zeit, den Drittletzten auf das Duell gegen den Spitzenreiter am Samstag vorzubereiten.

Uwe Koschinat (51), hier in früherer Funktion von Zweitligist SV Sandhausen, ist neuer Trainer von Abstiegskandidat Arminia Bielefeld.
Uwe Koschinat (51), hier in früherer Funktion von Zweitligist SV Sandhausen, ist neuer Trainer von Abstiegskandidat Arminia Bielefeld.  © Timm Schamberger/dpa

Uwe Koschinat (51) heißt der dritte Trainer von Arminia Bielefeld diese Saison. Der 51-Jährige tritt damit die Nachfolge des glücklosen Daniel Scherning an, der am Dienstag seinen Hut nehmen musste.

Die Mission Koschinats ist dabei klar umrissen: Den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schaffen. Denn dieser ist mehr denn je bedroht - zuletzt rutschten die Bielefelder nach nur einem Punkt aus vier Spielen auf Relegationsrang 16 ab.

Insbesondere das 3:3 vom vergangenen Sonntag drückt immer noch aufs Gemüt, als die Arminen eine 3:0-Führung gegen Mitkonkurrent Braunschweig aus der Hand gaben.

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Bielefelds Geschäftsführer Christoph Wortmann spricht in der Vereinsmitteilung von einem "klaren Anforderungsprofil" mit dem Koschinat "in unseren Gesprächen überzeugend und sehr leidenschaftlich aufgezeigt habe, dass er hier mit der Mannschaft und seinem gesamten Team Vollgas für unseren Verein geben wird."

Koschinat war nach seiner Freistellung bei Drittliga-Aufstiegsanwärter Saarbrücken ein halbes Jahre ohne Job. "Ich danke den Arminia-Verantwortlichen für das Vertrauen und habe die absolute Überzeugung, dass wir das alle gemeinsam schaffen", bekundete der Fußballlehrer in dem Statement.

Am Samstag (13 Uhr Anstoß) wartet bereits die erste große Herausforderung mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Darmstadt 98.

Koschinat betreute vor Saarbrücken bereits Zweitligist SV Sandhausen zwei Jahre im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Der gebürtige Koblenzer gilt als Defensivfanatiker, Arbeiter und Motivator - keine schlechten Voraussetzungen, um im Abstiegskampf zu bestehen.

Titelfoto: Bildmontage: Timm Schamberger/dpa

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