CL-Finale live: 70-Millionen-Mann nur auf der Bank - Kai Havertz startet für Arsenal gegen PSG

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Budapest (Ungarn) - Wer setzt sich die Krone Europas auf? Am heutigen Samstagabend kämpfen Paris Saint-Germain und der FC Arsenal im Finale der Champions League um den berühmten Henkelpott.

Aktueller Spielstand:

PSG - Arsenal

In unserem TAG24-Liveticker zum großen CL-Finale versorgen wir Euch mit allen Infos, Toren und Highlights des Abends!

Vor Beginn: Die Puskás Aréna ist angeheizt, nun betreten die Mannschaften den Rasen. Die Spannung steigt, in wenigen Momenten rollt die Kugel im größten Spiel des europäischen Vereinsfußballs.

"The Killers" eröffnen das CL-Finale 2026.
"The Killers" eröffnen das CL-Finale 2026.  © ATTILA KISBENEDEK / AFP

Vor Beginn: Die Eröffnungsshow beginnt, die US-amerikanische Band "The Killers", am besten bekannt durch ihren Song "Mr. Brightside", heizt dem Publikum in Budapest jetzt ein.

Die Spieler in Budapest wärmen sich vor dem Finale auf, gleich geht es zur Sache.
Die Spieler in Budapest wärmen sich vor dem Finale auf, gleich geht es zur Sache.  © FRANCK FIFE / AFP

17.40 Uhr: Standardsituationen als Zünglein an der Waage?

Ausschlaggebend könnten heute die ruhenden Bälle werden.

Arsenal hat in dieser Premier-League-Saison 25 Tore nach Standards erzielt, allein 19 fielen nach Eckbällen. Damit haben die Gunners einen neuen Rekord auf der Insel aufgestellt. Rund 35 Prozent der Treffer der Arteta-Truppe gelingen nach Standards, also mehr als ein Drittel.

Das ist ein deutlich größerer Anteil als bei PSG, die nur knapp über zehn Prozent ihrer Tore nach ruhenden Bällen machten.

17.28 Uhr: Kai Havertz weiß, wie man im CL-Finale trifft

Für Arsenal-Stürmer Kai Havertz ist es nicht das erste Endspiel der Champions League.

Der DFB-Star gewann die Königsklasse bereits 2021 mit dem FC Chelsea und schoss dabei im Finale gegen Manchester City sogar das entscheidende Tor in der 42. Minute zum 1:0-Sieg. Sein Trainer Mikel Arteta dürfte heute auf eine Wiederholung hoffen.

Selbst hatte der Ex-Leverkusener diese Saison allerdings mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen. In der Königsklasse absolvierte er daher nur fünf Spiele, stand lediglich im letzten Gruppenspiel gegen Kairat Almaty in der Startelf. Trotzdem steuerte er bereits drei Treffer bei.

Kai Havertz startet im CL-Finale für den FC Arsenal!
Kai Havertz startet im CL-Finale für den FC Arsenal!  © Tom Weller/dpa

17.04 Uhr: PSG tritt in Bestbesetzung zum Champions-League-Finale an

PSG-Trainer Luis Enrique kann größtenteils aus dem Vollen schöpfen und schickt daher heute natürlich seine bewährte Elf auf den Rasen.

Lediglich bei Warren Zaïre-Emery reicht es offenbar noch nicht für einen Startelfeinsatz, Fabian Ruiz darf dafür ran. Damit spielen genau die zehn Feldspieler aus dem letzten CL-Finale vor einem Jahr, nur Keeper Safonov ist neu.

PSG: Safonov - Hakimi, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes - Ruiz, Vitinha, Neves - Doué, Dembele, Kvaratskhelia

16.54 Uhr: Arsenal startet mit Kai Havertz ins Finale der Champions League

Die Startaufstellung der Gunners ist raus, hält aber keine ganz großen Überraschungen bereit.

Das heißt auch: Im Sturm hat sich Trainer Mikel Arteta wie zuletzt in der Liga erneut für den deutschen Nationalspieler Kai Havertz und gegen 70-Millionen-Mann Viktor Gyökeres entschieden. Hinten rechts startet zudem der spanische U21-Nationalspieler Cristhian Mosquera, bei Stamm-Rechtsverteidiger Jurrien Timber reicht es nach seiner Verletzungspause also noch nicht wie erhofft für einen Startelfeinsatz.

Arsenal: Raya - Mosquera, Saliba, Gabriel, Hincapie - Rice, Lewis-Skelly, Ødegaard - Saka, Havertz, Trossard

16.45 Uhr: Große Ehre für deutschen Schiedsrichter - Gutes Omen für Arsenal?

Bei der WM ist er zwar nicht dabei, dafür wird Daniel Siebert (42) heute im Finale der Champions League eine große Ehre zuteil: Er leitet das Spiel als Schiedsrichter.

Es wird sein zehnter Einsatz in der Königsklasse in dieser Saison - das ist Rekord. Den Gunners dürfte die Ansetzung der UEFA außerdem gefallen, denn der Berliner pfiff bereits das Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético und das Viertelfinal-Hinspiel gegen Sporting. Beide Duelle gewann Arsenal. Vergangene Saison kümmerte er sich zudem um den 3:0-Sieg der Nordlondoner in der Gruppenphase gegen Dinamo Zagreb und auch die erste Begegnung unter der Leitung des Deutschen im Jahr 2021 beim EL-Match gegen Piräus konnte Arsenal gewinnen (3:1).

PSG kann sich aber auch nicht großartig beschweren, unter Siebert holten die Franzosen drei Siege und ein Remis. Das Unentschieden gab es jedoch diese Saison in der Gruppenphase gegen Athletic Bilbao. Vergangenes Jahr pfiff der 42-Jährige einen 1:0-Sieg des späteren Siegers gegen den FC Girona in der Gruppenphase. Die Siege gegen Maccabi Haifa (3:1, 2022/23) und den FC Brügge (5:0, 2019/20) sind schon etwas länger her.

Daniel Siebert (42) pfeift heute das CL-Finale. Es wird sein zehnter Einsatz in der Königsklasse diese Saison.
Daniel Siebert (42) pfeift heute das CL-Finale. Es wird sein zehnter Einsatz in der Königsklasse diese Saison.  © Christian Charisius/dpa

16.30 Uhr: Die Bilanz zwischen PSG und Arsenal

Siebenmal standen sich beide Vereine bislang in Punktspielen gegenüber, die Bilanz könnte ausgeglichener kaum sein.

Zwei Duelle gingen an Arsenal, zwei an PSG, dazu kommen drei Unentschieden. Allerdings stammen die beiden Pariser Siege aus der jüngsten Vergangenheit. Im Halbfinale der vergangenen CL-Saison gewannen die Franzosen sowohl in London mit 1:0 durch einen Treffer von Weltfußballer Ousmane Dembélé als auch 2:1 unterm Eiffelturm durch die Tore von Achraf Hakimi und Fabian Ruiz. Bukayo Saka erzielte den Ehrentreffer.

Arsenals letzter Erfolg gegen PSG gelang in der Gruppenphase derselben Saison, Kai Havertz und Saka schossen die Gunners vor heimischer Kulisse im Emirates zu einem 2:0.

16.15 Uhr: Schlägerein in Budapest vor dem Champions League Finale

Leider wurde das große Fußballfest in Budapest in der Nacht zum Samstag bereits von unschönen Ausschreitungen überschattet.

Wie die ungarische Polizei mitteilte, ist es zu "Schlägereien unter mehreren Fans" gekommen. Die Behörden haben daher "wegen des Verdachts auf kollektive Randalierung ein Verfahren gegen unbekannte Täter" eingeleitet.

Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie mehrere Personen Pyrotechnik zünden und aufeinander losgehen. Aktuell wird laut Polizei das Filmmaterial ausgewertet. Rund 4000 Einsatzkräfte sichern das CL-Finale heute ab, neben den 60.000 Zuschauern in der ausverkauften Puskás Aréna sollen Zehntausende ohne Ticket nach Budapest gereist sein.

In Budapest herrscht bereits reges Treiben. Die Polizei begleitet hier einige PSG-Fans durch die Stadt.
In Budapest herrscht bereits reges Treiben. Die Polizei begleitet hier einige PSG-Fans durch die Stadt.  © Rudolf Karancsi-Albert/AP/dpa

16 Uhr: Die Wege ins Finale der Champions League

Wenn es nach der Gruppenphase geht, müsste heute eigentlich Arsenal als Favorit ins Finale gehen. Denn die Gunners lachten vor der K.o.-Runde von der Spitze, während PSG sich noch etwas schwertat.

So verlor Paris in der Vorrunde gegen den FC Bayern und Sporting, spielte zudem gegen Athletic Bilbao und Newcastle United lediglich Unentschieden und musste als 11. der Abschlusstabelle in die Zwischenrunde. Dort ging es im Ligue-1-Duell gegen Monaco ebenfalls eng zu (3:2, 2:2), ehe mit Chelsea (5:2, 3:0) und dem FC Liverpool (2:0, 2:0) zwei englische Teams deutlich und souverän aus dem Turnier gekegelt wurden. Der 5:4-Sieg im Halbfinal-Hinspiel gegen die Bayern dürfte als eines der besten Spiele der Königsklasse in die Geschichte eingehen, nach dem 1:1 im Rückspiel steht jetzt erneut das Finale auf dem Pariser Programm.

Arsenal zeigte sich vor allem in der ersten Saisonhälfte in einer bestechenden Frühform und fegte mit acht Siegen in acht Spielen durch die Gruppenphase. Darunter auch Größen wie Bayern, Inter und Atlético. Im Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen (1:1, 2:0), im Viertelfinale gegen Sporting (1:0, 0:0) und im Halbfinale gegen Atléti (1:1, 1:0) sprangen die Gunners dann nicht viel höher, als sie mussten. In 14 Partien haben die Nordlondoner dabei aber gerade einmal sechs (!) Gegentore kassiert.

15.45 Uhr: Arsenal lechzt nach Europa-Titel, PSG sitzt auf dem Thron

Werfen wir zunächst einen Blick in die Vergangenheit: Die Gunners haben die Champions League und auch den Vorgängerpokal noch nie gewonnen, während heute in Budapest mit PSG der amtierende Champion wartet.

Lediglich der zuletzt 1999 ausgetragene Europapokal der Pokalsieger steht in der Vitrine der Nordlondoner (1994), 1970 gab es zudem den Messe-Cup-Sieg, also quasi den Vorgänger des UEFA-Cups, der heutigen Europa League. Im CL-Finale stand Arsenal letztmals 2006 gegen den FC Barcelona. Damals sah ein gewisser Jens Lehmann aber bereits in der 18. Minute die Rote Karte. Die Wenger-Truppe ging trotzdem in Führung, am Ende drehten Samuel Eto'o und Juliano Belletti das Spiel aber spät zugunsten der Katalanen.

Für PSG läuft es ausgerechnet seit dem Abschied der Superstars um Neymar, Kylian Mbappé und Lionel Messi auf internationaler Bühne rund. Nach dem Europapokal der Pokalsieger (1996) und dem UI-Cup (2002) sowie dem verlorenen CL-Finale 2020 gegen den FC Bayern überrollte Paris im Endspiel des vergangenen Jahres Inter Mailand in einer irren Machtdemonstration mit 5:0. Es war der höchste Final-Sieg jemals, selbst wenn man den Europapokal der Landesmeister (seit 1955/56) mit einrechnet.

Jens Lehmann im CL-Finale 2006 gegen den FC Barcelona nach seiner Roten Karte. Heute soll es für die Gunners glücklicher laufen.
Jens Lehmann im CL-Finale 2006 gegen den FC Barcelona nach seiner Roten Karte. Heute soll es für die Gunners glücklicher laufen.  © ODD ANDERSEN / AFP

15.30 Uhr: Hier seht Ihr das CL-Finale heute im TV

Zumindest zum Endspiel gibt es die Königsklasse wie früher im Free-TV. Wer das Duell um Europas Krone sehen möchte, braucht also nicht zwangsläufig ein teures Bezahlabo.

Das ZDF überträgt die Partie nämlich im frei empfangbaren Fernsehen und als Livestream in der Mediathek. Die Sendung beginnt bereits um 17 Uhr, Jochen Breyer (43) führt als Moderator durch die Show, Ex-Gunner Per Mertesacker (41) und Weltmeister-Kollege Christoph Kramer (35) sind als Experten dabei. Kommentiert wird die Begegnung anschließend von Gari Paubandt (36).

Daneben läuft das Finale auch beim kostenpflichtigen Streamingdienst DAZN. Dort geht's ebenfalls um 17 Uhr los, Laura Wontorra (37) moderiert die Übertragung, Michael Ballack (49) und Nils Petersen (37) stellen ihre Expertise zur Verfügung. Jan Platte (49) ist der Kommentator.

Solltet Ihr es nicht vor den Fernseher schaffen, bleibt Ihr in unserem TAG24-Liveticker natürlich auch stets am Ball!

Titelfoto: ATTILA KISBENEDEK / AFP

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