Nach Clowns-Jubel: PSG-Superstar Neymar attackiert deutschen Schiri im Netz!

Haifa (Israel) - Diese Gelbe Karte war für den brasilianischen Superstar Neymar (30) wie eine Majestätsbeleidigung! Im Champions-League-Spiel von Paris Saint-Germain bei Maccabi Haifa (3:1) verwarnte der Berliner Schiedsrichter Daniel Siebert (38) am Mittwochabend den Weltklasse-Angreifer - wegen Grimassenschneidens.

Neymar (30) zeigte gegen Maccabi Haifa seinen Clowns-Jubel - und wurde verwarnt.
Neymar (30) zeigte gegen Maccabi Haifa seinen Clowns-Jubel - und wurde verwarnt.  © Francois Mori/AP/dpa

Der 119-fache Selecao-Kicker hatte seinen Treffer zum 3:1-Endstand mit seinem für ihn üblichen Clowns-Jubel gefeiert: die Daumen an die Schläfe, mit den Händen wackeln und die Zunge rausstrecken. Für den deutschen Unparteiischen dem Anschein nach eine Unsportlichkeit.

Das regte den Ausnahmekönner offenbar sehr auf. Bei Twitter wetterte er gegen den FIFA-Referee. "Total fehlender Respekt vor dem Athleten", schrieb der Stürmer.

"So etwas darf nicht passieren. Ich bekomme eine Gelbe Karte dafür, dass ich einfach nichts gemacht habe", schrieb er. Er fühle sich verletzt. Und der Schiedsrichter werde nicht sagen, dass er einen Fehler gemacht habe. "Völlige Respektlosigkeit", meinte Neymar.

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Champions League Zwischenfall auf der A4: Real Madrid mit Rumpel-Ankunft in Leipzig

"Sowas passiert nur mir. Das nächste Mal sage ich dem Schiedsrichter vorher Bescheid", schimpfte der Ballvirtuose zudem in einem Video auf seinem Instagram-Profil.

Der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert (38) legte sich in der Champions League mit Neymar (30) an.
Der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert (38) legte sich in der Champions League mit Neymar (30) an.  © Christian Charisius/dpa

Neymar wetterte auf Twitter gegen Daniel Siebert

Siebert äußerte sich nicht zu der Gelben Karte. Er ist der einzige Schiedsrichter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der zur Weltmeisterschaft 2022 im November und Dezember reisen darf. Dort wäre ein Wiedersehen mit PSG-Star möglich.

Titelfoto: Francois Mori/AP/dpa, Christian Charisius/dpa

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