FCB-Ehrenpräsident Hoeneß hält Völler für den Richtigen und nimmt Neuer in Schutz

München - Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß (71) ist überzeugt, dass die Nationalmannschaft mit dem neuen Direktor Rudi Völler (62) wieder zur "Lokomotive" des deutschen Fußballs wird.

Uli Hoeneß (71), Ehrenpräsident des FC Bayern, findet die Völler-Entscheidung richtig.
Uli Hoeneß (71), Ehrenpräsident des FC Bayern, findet die Völler-Entscheidung richtig.  © Andreas Gebert/dpa

"Auf jeden Fall" sei der am Freitag vorgestellte Völler der Richtige in der aktuellen Situation der bei der WM in Katar gescheiterten DFB-Auswahl, sagte Hoeneß am Sonntag im Sport1-"Doppelpass".

Völler habe "Ahnung vom Fußball" und sei zudem nicht so leicht angreifbar. "Es ist wichtig, dass du medial einiges aushalten kannst", sagte Hoeneß.

Nach dem schwachen WM-Abschneiden sei es ein "großes Glück", dass "viele Vereine in den internationalen Wettbewerben gut dastehen und das etwas auffangen können", sagte Hoeneß mit Blick auf die sieben Vereine in den K.o.-Runden der Europapokalwettbewerbe.

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Die Nationalmannschaft von Bundestrainer Hansi Flick (57) müsse aber letztendlich bald wieder "als Lokomotive" vorangehen.

"Ich glaube, der Hansi Flick braucht jemanden neben sich, der ihm hilft, wenn es mal schwierig wird", sagte Hoeneß zur Völler-Verpflichtung.

Auch zur Verletzung von Bayern-Keeper Manuel Neuer (36) äußerte sich Hoeneß. Es dürfe nicht vergessen werden, "was dieser Mann für den FC Bayern geleistet hat".

Medienspekulationen, ob Neuer eine Strafe zahlen müsse, könne er nicht verstehen. "Das ist nun mal ein Unfallereignis. Jetzt müssen wir in aller Ruhe schauen, wie der FC Bayern das bewertet".

Titelfoto: Andreas Gebert/dpa

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