Elton fordert WM-Boykott: "Das macht mich trauriger als die Korruption an sich"

Hamburg - Die Aufhebung der Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun (25) erschütterte die Fußballwelt. Moderator Elton (55) fordert Konsequenzen.

Moderator Elton (55) fürchtet, dass sich nach dem Eklat nichts ändern wird.  © Georg Wendt/dpa

Die UEFA sah "eine rote Linie überschritten", der belgische Verband droht nach dem von der FIFA zurückgewiesenen Einspruch mit weiteren Schritten - aber wird das etwas verändern?

Für Elton ist die Antwort klar: Alle würden sich über den Weltverband und speziell FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) aufregen, "aber es wird nichts passieren", so der 55-Jährige via Instagram.

"Keine Mannschaft wird ihr Spiel boykottieren. Keine Medienanstalt wird die Übertragung beenden und bei der nächste WM wieder Unmengen an Kohle zahlen. Das macht mich trauriger als die Korruption an sich", schreibt der Moderator.

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Darum würde sich nie etwas in der Welt ändern. Die Belgier gaben auf den Eklat eine sportliche Antwort und schossen die US-Boys in der Nacht zu Dienstag mit 4:1 aus der WM.

Das Ergebnis wird bei dem einen oder anderen wohl für Genugtuung sorgen, der Hamburger hätte sich aber ein anderes Szenario gewünscht.

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"Wenn Belgien nicht antritt, gibt es 'ne Strafe… aber vielleicht auf den Platz gehen und einfach nicht spielen. Das wäre mal was…", wünschte sich der gebürtige Berliner am Montagabend.

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