"Kokosnüsse gelutscht": Paraguay-Politikerin empört Kylian Mbappé und ganz Frankreich
Paraguay/Frankreich - Ekelhafte Worte mit Folgen! Nach dem Sieg der französischen Nationalelf gegen Paraguay im Achtelfinale der WM 2026 hat sich Senatorin Celeste Amarilla de Boccia (61) als maximal schlechte Verliererin gezeigt und Kylian Mbappé (27) rassistisch beleidigt. Der Superstar und sein Land reagieren empört.
Der französische Fußballverband (FFF) will nun sogar juristisch gegen den Affront der paraguayischen Politikerin vorgehen, wie es in einem Statement heißt.
Darin bezeichnete die FFF die X-Posts der 61-Jährigen, die diese nach der 0:1-Pleite von "La Albiroja" gegen Frankreich abgesetzt hatte, als "verabscheuungswürdig und inakzeptabel". Man werde nun Anzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen.
De Boccia hatte Mbappé im Zuge der Niederlage ihres Landes übel beschimpft. Der Stürmer sei ein "kolonisierter Kameruner, der sich krampfhaft als Franzose ausgibt", "hässlich" und ein "Trottel".
Zu Fotos, die zeigen sollen, dass der Real-Star dem paraguayischen Keeper Orlando Gill (26) nach Abpfiff einen Handschlag verweigert hat, schrieb sie zudem: "Der Typ hat nicht einmal gelernt zu schreiben, statt Muttermilch hat er Kokosnüsse gelutscht, und das Gebildetste, was er je gehört hat, waren Schimpansen. Hättest du ihm den Stinkefinger gezeigt, Orlando Gill. Ich mache das im Senat auch und es passiert nichts."
Kylian Mbappé antwortet, Emmanuel Macron unterstützt ihn
Mbappé reagierte unter anderem bei X auch selbst auf den widerwärtigen Beitrag und antwortete: "Sie sind eine verachtenswerte Frau und unwürdig Ihres Amtes. Sie vertreten nicht das Paraguay, dieses Land, das während des gesamten Wettbewerbs vor Leidenschaft und Ehre nur so gestrotzt hat."
Er werde Menschen wie ihr niemals die Freiheit lassen, "ihren Hass und ihren Rassismus auf der Welt zu verbreiten", versicherte Frankreichs Kapitän.
Unterstützung erhielt der 27-Jährige auch von seinem Präsidenten Emmanuel Macron (48): "Ein weiteres Tor für Kylian Mbappé. Diesmal gegen Rassismus. Ich unterstütze ihn voll und ganz. Wenn Worte verletzen, setzen unsere Werte ein Zeichen: Würde, Respekt, Brüderlichkeit", erklärte das französische Staatsoberhaupt ebenfalls auf X.
FFF-Verbandsboss Philippe Diallo (62) sicherte seinem Schützling sowie "allen Opfern solch abscheulicher Äußerungen" darüber hinaus die volle Unterstützung zu. "Die Spieler der französischen Nationalmannschaft repräsentieren Frankreich. Es ist unser Land, das hier beleidigt wird", schrieb der Funktionär bei X.
Titelfoto: Bildmontage: CHARLY TRIBALLEAU / AFP, Screenshot/X/CelesteSenadora

