Nerven-K.-o. im WM-Spiel! Teamkollegen gehen sich heftig an

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Seattle (Washington, USA) - Die belgische Nationalmannschaft musste in der Nacht zum Donnerstag lange bangen, zog gegen Senegal am Ende aber doch ins WM-Achtelfinale ein. Beim zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand kochten im Lager der Roten Teufel allerdings die Emotionen hoch. Zwei Belgier gerieten dabei sogar aneinander.

Youri Tielemans (29, 2.v.l.) und Leandro Trossard (31, M.) gingen sich an.
Youri Tielemans (29, 2.v.l.) und Leandro Trossard (31, M.) gingen sich an.  © IMAGO / Photo News

Zur zweiten Trinkpause in der 70. Minute wurde es zwischen Kapitän Youri Tielemans (29) und Leandro Trossard (31) richtig hitzig: Auf dem Weg Richtung Außenlinie gerieten die beiden Stars aneinander, fuchtelten dabei wild mit den Armen, hatten offenbar einiges zu klären. Das Ganze kochte direkt weiter hoch, zog immer mehr Profis an.

Zunächst ging Teamkollege Nicolas Raski (25) dazwischen, wollte die beiden auseinanderbringen. Danach schaltete sich auch Romelu Lukaku (33) ein, um zu schlichten, unterstützt von Gegenspielern Lamine Camara (22) und Moussa Niakhaté (30), die ebenfalls versuchten, die Streithähne zu beruhigen.

"Oha, die gehen sich da fast an die Wäsche", kommentierte ARD Kommentator Philipp Sohmer (51) die wilde Szene.

Belgien-Zoff im Video

Auslöser der Szene dürfte eine Aktion kurz vor der "Hydration Break" gewesen sein, als Tielemans den Ball nicht auf den in der gegnerischen Box stehenden Trossard brachte, sondern die Flanke Richtung Lukaku ins Aus spielte. Damit war der Punkt erreicht, an dem das Fass überlief. Es flogen die Fetzen.

Erst als Nationalcoach Rudi Garcia (62) dazwischen ging und beiden Akteuren etwas zurief, beruhigte sich die Lage. Was genau gesagt wurde, blieb unklar, aber es schien zu sitzen. Die Belgier kamen dadurch nämlich noch einmal in die Partie zurück, glichen kurz vor Schluss tatsächlich aus.

Ein Blitz-Doppelschlag innerhalb von drei Minuten brachte das zwischenzeitliche 2:2 durch den zur Halbzeit eingewechselten Lukaku.

Tielemans blieb am Ende der Verlängerung vom Punkt cool, traf zum 3:2-Endstand, sicherte dem ewigen Geheimfavoriten damit das Weiterkommen.

Titelfoto: IMAGO / Photo News

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