WM 2022 im Liveticker: Bringt Japan die DFB-Elf weiter an den Turnierabgrund?

Doha (Katar) - Die WM 2022 in Katar ist in vollem Gange. Die Gruppenspiele stehen auf dem Plan. Für einige Länder wird schon bald entschieden, ob die Koffer gepackt werden müssen oder der Traum vom Titel weiter geträumt werden darf.

Für die deutsche Nationalmannschaft wird es eng.
Für die deutsche Nationalmannschaft wird es eng.  © Tom Weller/dpa

Am heutigen Sonntag wird der zweite Spieltag der Weltmeisterschaft fortgesetzt. Deutschland droht das vorzeitige Ausscheiden.

Im ersten Duell des Tages trifft Japan auf Costa Rica (11 Uhr). Danach spielt Belgien gegen Marokko (14 Uhr). Anschließend messen sich Kroatien und Kanada miteinander.

Höhepunkt des Abends ist das Spiel Spanien gegen Deutschland, das um 20 Uhr angepfiffen wird.

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WM 2022 WM-Sensation lohnt sich: Saudis bekommen jeder einen Rolls-Royce geschenkt!

TAG24 berichtet für Euch im täglichen Liveticker von allen Facetten der WM. Von den sportlichen wie auch den kritischen und problematischen.

27. November, 11 Uhr: Japan gegen Costa Rica

Der Blick von jedem Fan, der es mit der deutschen Nationalmannschaft hält, dürfte jetzt nach Al-Rayyan gehen, wo Japan im zweiten Gruppenspiel auf Costa Rica trifft. Der Ball rollt, wir halten Euch auf dem Laufenden!

Japan will den zweiten Sieg im zweiten Spiel!
Japan will den zweiten Sieg im zweiten Spiel!  © Tom Weller/dpa

27. November, 10.03 Uhr: Carro über kommende WM-Vergabe – "Aufschrei wäre deutlich größer"

In Hinblick auf die nächste Vergabe einer Fußball-Weltmeisterschaft glaubt Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro nicht an eine ähnliche Entscheidung wie für das Gastgeberland Katar.

"Würde die WM heute in ein Land wie Katar vergeben, wäre der Aufschrei und der Widerstand unmittelbarer und deutlich größer als 2010", sagte der 58-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

27. November, 7.34 Uhr: "Regenbogenbinden-Erfinderin" wirft FIFA Grenzüberschreitungen vor

Die schwedische Fußballspielerin Nilla Fischer, die die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben 2017 nach Deutschland brachte, hat dem Weltfußballverband FIFA Grenzüberschreitungen vorgeworfen.

Nach dem Verbot der "One Love"-Armbinde bei der WM in Katar frage sie sich, wie die FIFA sich das vorgestellt habe, sagte die 38-jährige Ex-Kapitänin des VfL Wolfsburg der Bild am Sonntag. Es gebe keine Regel, die den Schiedsrichter befuge, einen Spieler für eine farbige Kapitänsbinde zu verwarnen", sagte sie.

"Außerdem wäre der Aufschrei der Medien doch riesig gewesen, wenn sieben Kapitäne wegen der Binde tatsächlich Gelb gesehen hätten. Die FIFA überschreitet leider oft Grenzen – auch in diesem Fall."

Nilla Fischer (38) hat die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben erfunden. (Archivbild)
Nilla Fischer (38) hat die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben erfunden. (Archivbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

27. November, 7.31 Uhr: Iran-Coach fordert Klinsmann-Rücktritt aus FIFA-Gruppe

Nach seiner Kritik an der iranischen Spielweise ist Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann von Irans Trainer Carlos Queiroz heftig kritisiert und zum Rücktritt aus der Technischen Studiengruppe des Weltverbandes FIFA aufgefordert worden.

Klinsmann hatte dem Iran nach dem 2:0 gegen Wales am Freitag als Experte im britischen TV-Sender BBC eine unsaubere Spielweise vorgeworfen und gesagt, dies "sei Teil ihrer Kultur". Dafür war Klinsmann in den sozialen Medien stark kritisiert worden.

Am Samstag meldete sich auch Queiroz via Instagram zu Wort und kritisierte Klinsmanns Wortwahl. "Ganz egal, wie sehr ich respektieren kann, was du auf dem Feld getan hast, diese Äußerungen über die iranische Kultur, das iranische Nationalteam und meine Spieler sind eine Schande für den Fußball", schrieb der portugiesische Coach. Er verfolge gespannt, welche Folgen das für Klinsmanns Arbeit für die FIFA habe, denn er erwarte Klinsmanns Rücktritt.

27. November, 7.20 Uhr: Flicks Optionen am langen Tag

Hansi Flick kann im Verlauf des Sonntags noch viele Stunden über seine finalen Personalentscheidungen für das so wichtige WM-Spiel gegen Spanien grübeln.

"Wir haben noch einen langen Tag", sagte der Bundestrainer mit Blick auf die späte Anstoßzeit um 22 Uhr Ortszeit in Katar. Er sei sich "nicht unsicher" im Hinblick auf die Auswahl der elf Spieler, die dem Druck des drohenden WM-Ausscheidens im Al-Bait-Stadion in Al-Chaur (20 Uhr/ZDF und MagentaTV) erfolgreich standhalten können.

Bundestrainer Hansi Flick verrät noch nichts über seine Personalentscheidungen.
Bundestrainer Hansi Flick verrät noch nichts über seine Personalentscheidungen.  © Christian Charisius/dpa

26. November, 22.47 Uhr: Das sind Spaniens Supertalente!

Deutschland hat Jamal Musiala und Youssoufa Moukoko - Spanien dagegen hat mehr als doppelt so viele junge Toptalente und mögliche künftige Weltstars, die sich teilweise schon beim FC Barcelona behaupten.

Mehr zu den Youngstern des kommendes DFB-Gegners lest Ihr im TAG24-Artikel: "Pedri, Gavi, Fati, Williams, Balde: Das sind Spaniens Supertalente".

26. November, 22.16 Uhr: Neymar postet Bilder seines geschwollenen Fußes

Superstar Neymar hat die brasilianischen Fußballfans mit Fotos seines geschwollenen rechten Fußes am Samstagabend aufgeschreckt.

Der 30-Jährige postete auf seinem Instagram-Account die Bilder, die zunächst wenig Hoffnungen auf einen baldigen Einsatz des Offensivspielers für die Seleção gaben. Doch Neymar kommentierte seinen Eintrag mit den optimistischen Worten: "Auf geht's!!!"

Neymar wird Brasilien im zweiten Gruppenspiel am kommenden Montag gegen die Schweiz genau wie Danilo, der sich beim 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien ebenfalls am Sprunggelenk verletzt hatte, fehlen. Wie lange die beiden Profis genau ausfallen, ist noch unklar. Brasilianische Medien hatten zuletzt übereinstimmend berichtet, dass sogar die komplette Gruppenphase für beide gelaufen sei.

Die Fuß-Bilder von Superstar Neymar geben wenig Anlass zur Hoffnung.
Die Fuß-Bilder von Superstar Neymar geben wenig Anlass zur Hoffnung.  © Screenshot/Instagram/neymarjr

26. November, 21.57 Uhr: Argentinien gewinnt gegen Mexiko

Abpfiff in Lusail! Die Albiceleste vermeidet den Super-GAU, schlägt Mexiko mit 2:0 und springt auf den zweiten Platz in Gruppe C.

Lange Zeit sah es nicht unbedingt nach dem Triumph für die argentinische Auswahl aus, doch Lionel Messi sorgte mit seinem Brustlöser aus dem Nichts für die befreiende Führung.

Anschließend hatte der Titelfavorit mehr Kontrolle über die lange Zeit zerfahrene Partie und legte schließlich kurz vor dem Abpfiff nach. Nun können die Südamerikaner am Mittwoch (20 Uhr) gegen Polen sogar noch den Gruppensieg einfahren.

Mexiko ist zeitgleich gegen Saudi-Arabien zum Siegen verdammt und darüber hinaus auf Schützenhilfe hoffen.

Lionel Messi (M.) und seine Kollegen ließen sich nach dem Abpfiff feiern.
Lionel Messi (M.) und seine Kollegen ließen sich nach dem Abpfiff feiern.  © KIRILL KUDRYAVTSEV / AFP

26. November, 21.48 Uhr: Argentinien macht den Sack zu

Da ist die Entscheidung, Argentinien erhöht auf 2:0!

Ein kurzer Eckball von der linken Seite landet über Messi bei Enzo Fernandez, der kurz in die Trickkiste greift, seinen Gegenspieler per Übersteiger stehen lässt und das Leder wunderschönen mit der Innenseite in die lange Ecke schlenzt (87.).

26. November, 21.26 Uhr: Lionel Messi bringt Argentinien in Front!

Aus dem Nichts! Die Albiceleste geht mit 1:0 in Führung.

Angel Di Maria bekommt den Ball im rechten Halbfeld und findet Messi in der Mitte. Dort fackelt der siebenfache Ballon-d'Or-Gewinner nicht lange und zieht aus rund 20 Metern einfach mal ab. Der platzierte Schuss landet neben dem rechten Pfosten und lässt Ochoa im Kasten der Mexikaner keine Chance (64).

Nach dem Führungstreffer platzte es aus Lionel Messi heraus.
Nach dem Führungstreffer platzte es aus Lionel Messi heraus.  © JUAN MABROMATA / AFP

26. November, 20.51 Uhr: Halbzeit in Lusail

Schiedsrichter Daniele Orsato pfeift zur Pause!

Beide Teams gehen - typisch für die WM 2022 - mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen. Argentinien fehlt bislang sichtlich die Leichtigkeit, im letzten Drittel scheint es der Albiceleste zudem an Ideen zu mangeln.

Mexiko wirkt da schon wesentlich gefährlicher. Die wohl beste Chance hatte Alexis Vega kurz vor der Halbzeit per Freistoß. Der Mittelfeldmann streichelte das Leder sehenswert über die Mauer, doch Emiliano Martinez im argentinischen Kasten machte sich ganz lang und hielt das Spielgerät am Ende sogar fest (45.).

Albiceleste-Torwart Emiliano Martinez entschärfte den Freistoß von Alexis Vega.
Albiceleste-Torwart Emiliano Martinez entschärfte den Freistoß von Alexis Vega.  © ALFREDO ESTRELLA / AFP

26. November, 20.29 Uhr: Zerfahrene Partie zwischen Argentinien und Mexiko

Eine knappe halbe Stunde ist gespielt, noch konnte sich keine Mannschaft entscheidende Vorteile erarbeiten.

Die Albiceleste wirkt verständlicherweise leicht nervös. Man merkt, um was es für den heiß gehandelten Titelfavoriten geht. Auf der anderen Seite sind die Mexikaner giftig in den Zweikämpfen und agieren auch am Ball frech. Das wird hier erneut kein Selbstläufer für Messi und seine Kollegen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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