18 Sekunden zu spät! Barça schiebt kuriosen Transfer-Frust!

Barcelona - Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Der FC Barcelona vermeldet eine mehr als kuriose Wechselpanne um Wunschtransfer Julián Araujo (21) von LA Galaxy. Der geplante Last-Minute-Wechsel wurde zum Last-Second-Albtraum und scheiterte an einem Systemfehler. Nun ruhen alle Hoffnungen der Katalanen auf der FIFA.

Julián Araujo (21) hat in der amerikanischen MLS bereits Fuß gefasst und möchte sich nun beim FC Barcelona unter Beweis stellen.
Julián Araujo (21) hat in der amerikanischen MLS bereits Fuß gefasst und möchte sich nun beim FC Barcelona unter Beweis stellen.  © Kevork Djansezian/Getty Images/AFP

Stell dir vor, du lockst deinen Wunschspieler am letzten Tag des Transferfensters zu deinem Klub, aber der Wechsel scheitert an 18 Sekunden!

Wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, ist dieser überaus ärgerliche Fauxpas gerade dem FC Barcelona unterlaufen.

Der 21-jährige Rechtsverteidiger von LA Galaxy, Julián Araujo, sollte per Leihe mit anschließender Kaufoption zum katalanischen Spitzen-Klub wechseln. Auch aus Sicht von Galaxy schien alles klar!

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Doch ein ärgerlicher Systemfehler ließ den sicher geglaubten Transfer in sprichwörtlich letzter Minute platzen, wie FCB-Sportdirektor Mateu Alemany (59) ernüchtert feststellt:

"Wir konnten ihn nicht registrieren."

Der Grund für die fehlerhafte Registrierung des Profis aus der amerikanischen MLS könnte kurioser nicht sein: Ein Systemfehler, der eine 18-sekündige Verzögerung in der Transferabwickelung zur Folge hatte. Damit hatten die Katalanen die zulässige Transferfrist überschritten. Heißt im Klartext: Der Deal ist geplatzt!

FIFA soll helfen

LA-Galaxy-Profi Julián Araujo (21) erlebte eine außergewöhnliche Wechselpanne. Für welchen Klub er in Kürze auflaufen wird, steht noch nicht fest.
LA-Galaxy-Profi Julián Araujo (21) erlebte eine außergewöhnliche Wechselpanne. Für welchen Klub er in Kürze auflaufen wird, steht noch nicht fest.  © Kevork Djansezian/Getty Images/AFP

Der FC Barcelona möchte sich dennoch nicht mit der Last-Minute-Posse um den US-Amerikaner, der zudem die mexikanische Staatsangehörigkeit besitzt, abfinden.

"Er ist Spieler des FC Barcelona", stellt Sportdirektor Alemany allen systembedingten Widrigkeiten zum Trotz fest.

Aus diesem Grund haben die Katalanen bereits verlauten lassen, dass die FIFA über die Kuriositäten in Kenntnis gesetzt worden sei und ein Austausch zur Causa Araujo bestünde, um den Transfer doch noch über die Bühne zu bringen.

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Araujo genoss seine fußballerische Ausbildung in einer US-Akademie der Katalanen in Arizona. 2018 zog es ihn zu LA Galaxy, wo er bislang 98 Pflichtspiele und ein Tor verbuchen konnte. Der 21-Jährige absolvierte zudem drei Länderspiele für Mexiko.

Eine Leihe zum FC Barcelona bis zum Saisonende war ursprünglich vorgesehen, doch wer 18 Sekunden zu spät kommt, den bestraft die FIFA.

Titelfoto: Kevork Djansezian/Getty Images/AFP

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