"Könnten mich mit Spielgeld bezahlen": Piqué stichelt gegen Barca!

Barcelona - Der FC Barcelona ist schon seit längerem chronisch pleite. Immer wieder macht der Verein durch neue kuriose Wege, um an Geld zu kommen oder Kosten einzusparen, auf sich aufmerksam: Zuletzt bat die Vereinsführung die Spieler offenbar darum, auf Teile ihres Gehalts zu verzichten.

Sein Karriereende dürfte ihn geschätzte 50 Millionen Euro gekostet haben: Gerard Piqué (36).
Sein Karriereende dürfte ihn geschätzte 50 Millionen Euro gekostet haben: Gerard Piqué (36).  © JOSEP LAGO / AFP

Nun stichelte Gerard Piqué, (36), Vereinslegende der Blaugrana, genau aus diesem Grund gegen seinen Ex-Verein. Der ehemalige Innenverteidiger hatte im November 2022 überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben und in dem Zug angeblich auf eine Menge Geld von seinem Arbeitgeber verzichtet.

Laut Medienberichten soll er dem FC Barcelona bis zu 50 Millionen Euro an ausstehenden Gehaltszahlungen erlassen haben. Warum er das tat, war bisher nicht bekannt. Doch nun äußerte sich Piqué in einem Twitch-Stream genau zu dieser Thematik.

In einem Stream von Ibai Llanos (28), mit dem Piqué zusammen die King's League betreibt, wurde der 36-Jährige von seinem Mit-Streamer darauf angesprochen, ob der FC Barcelona ihm noch Gehalt schulde.

Gerard Piqué verzichtete bei seinem Abschied von der Fußball-Bühne auf viel Geld - komplett freiwillig?

Der 36-Jährige verabschiedete sich im November nach knapp 15 Jahren vom FC Barcelona.
Der 36-Jährige verabschiedete sich im November nach knapp 15 Jahren vom FC Barcelona.  © JOSEP LAGO / AFP

Piqué verneinte das und erklärte auf Nachfrage, dass er bei seinem Karriereende auf sein Gehalt verzichtet habe. Llanos hakte nach, ob man das Geld nachträglich einfordern könne. Daraufhin holte Piqué zum Diss gegen seinen Ex-Klub aus: "Sie könnten mich mit Spielgeld bezahlen", witzelte der 36-Jährige.

Klare Ansage von Gerard Piqué! Offenbar hätte der Weltmeister von 2010 sein ausstehendes Geld ohnehin nicht ausgezahlt bekommen können.

Und das, wo die Katalanen im Moment doch alles daransetzen wollen, den verlorenen Sohn Lionel Messi (35) nach zwei Jahren bei PSG wieder nach Barcelona zu holen.

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Ob bei dieser wirtschaftlichen Lage eine Rückholaktion von Messi überhaupt möglich ist, darf bezweifelt werden - gerade, wenn auf der anderen Seite ein saudi-arabischer Klub mit einem Jahresgehalt von satten 400 Millionen Euro lockt...

Titelfoto: JOSEP LAGO / AFP

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