Lebensgefahr und künstliches Koma: Fußballer von dänischem Top-Klub niedergestochen!

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Midtjylland (Dänemark) - Schlimme Nachrichten aus Dänemark: Am Wochenende kam es in Herning zu einer Messerstecherei. Wie jetzt bekannt wurde, handelte es sich bei dem Opfer um Fußball-Profi Alamara Djabi (19), dessen Klub FC Midtjylland aktuell um den dänischen Meistertitel kämpft.

Alamara Djabi (19) vom FC Midtjylland musste nach einem Messerangriff am Wochenende ins künstliche Koma versetzt werden.
Alamara Djabi (19) vom FC Midtjylland musste nach einem Messerangriff am Wochenende ins künstliche Koma versetzt werden.  © IMAGO / Maximilian Koch

Die tragischen Neuigkeiten gab Midtjylland am Dienstag bekannt, der Mittelfeldspieler sei bei dem Angriff schwer verletzt worden.

"Alamara Djabi schwebte anschließend in Lebensgefahr und wurde notoperiert", schrieb der Tabellenzweite der dänischen Superliga: "Seitdem hat er eine weitere Operation durchlaufen, und dank des professionellen Einsatzes des herbeigerufenen Rettungsdienstes und später der Krankenhausärzte ist sein Zustand nun stabil."

Djabi habe nach der Attacke in ein künstliches Koma versetzt werden müssen, aus dem er nun wieder erwacht sei: "Es geht es ihm den Umständen entsprechend gut."

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Der 19-Jährige aus Guinea-Bissau durchlief die Jugendabteilung von Benfica Lissabon und wechselte mit 16 Jahren nach Midtjylland. Eine Leihe nach Portugal später läuft Djabi aktuell überwiegend für die U19 der Dänen auf, gehörte aber regelmäßig zum Kader in der Europa League und kam unter anderem in der Qualifikation für den europäischen Wettbewerb zum Einsatz.

Weitere Einsätze für das Profiteam, das fünf Spieltage vor Ende der Meisterrunde zwei Punkte hinter Tabellenführer Aarhus GF liegt, waren den Midtjylländern zufolge ohnehin nicht geplant, kommen durch die schweren Verletzungen des Mittelfeldspielers jetzt aber auch für den Fall eines Personalengpasses nicht mehr infrage.

FC Midtjylland bittet um Privatsphäre für Alamara Djabi

Angesichts der laufenden Ermittlungen der Polizei werde Midtjylland keine weiteren Kommentare abgeben, teilte der Klub mit und bat zeitgleich darum, die Privatsphäre des 19-Jährigen und auch seiner Teamkollegen und der Mitarbeiter zu respektieren, "da alle von diesem schwerwiegenden Vorfall natürlich tief betroffen sind".

Man leiste Djabi und seiner Familie in dieser schwierigen Zeit Unterstützung: "Unsere Gedanken sind bei unserem Teamkollegen, seiner Familie und seinen Freunden, und wir wünschen ihm weiterhin gute Besserung."

Titelfoto: IMAGO / Maximilian Koch

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