Ominöse Plakate aufgetaucht: Rekordmeister heizt Ronaldo-Gerücht an
Wien (Österreich) - Ambitioniertes Transferziel! In Wien sind ominöse Plakate aufgetaucht, die ganz offenbar auf einen Wechsel von niemand Geringerem als Cristiano Ronaldo (41) in die österreichische Hauptstadt abzielen. Ausgerechnet der betroffene Club heizt das Gerücht jetzt sogar mit einer offiziellen Stellungnahme weiter an.
"Lebenssinn für Ronaldo", prangt in großen Lettern auf grünen Bannern, die sich vom Allianz-Stadion in Hütteldorf aus über das ganze Stadtgebiet verteilen. "Grün-Weiß spendet. Mach mit!", steht in kleinerer Schrift unter dem ins Auge springenden Slogan.
Da der portugiesische Weltfußballer höchstwahrscheinlich nicht selbst auf Spenden angewiesen ist, dürfte die Aktion eine finanzielle Verhandlungshilfe für den in Hütteldorf ansässigen Verein Rapid Wien darstellen.
Ein Wechsel des 41-Jährigen zum Rekordmeister des deutschen Nachbarlandes erscheint anhand der 208 Millionen Euro Grundgehalt pro Jahr, die er beim saudischen Club Al-Nassr verdienen soll, trotz der angebotenen Unterstützung eher unwahrscheinlich.
Daher überrascht es durchaus, dass ein offizielles Statement von Rapid nicht gerade nach einem Dementi klingt.
"Der SK Rapid hält fest, dass dieses Plakat nicht vom Verein initiiert wurde", heißt es in der Mitteilung laut Sky Sport Austria zunächst. "Natürlich haben auch wir die Plakate mittlerweile gesehen und mitbekommen, dass darüber gesprochen und spekuliert wird."
Markus Kratzer lässt den Fans von Rapid Wien ein bisschen Resthoffnung
"Grundsätzlich gilt aber, was wir auch bei anderen Namen und Transfergerüchten immer wieder sagen: Der SK Rapid kommentiert weder mögliche noch nicht mögliche Transfers oder Spekulationen sowie Gerüchte", fügt Rapids Sportchef Markus Kratzer (46) an.
Vor allem mit dem letzten Satz ließ der Ex-Profi den grün-weißen Fans jedoch einen Funken Resthoffnung übrig: "Sollte es in diesem Bereich etwas zu vermelden geben, werden wir das wie gewohnt zum entsprechenden Zeitpunkt über unsere offiziellen Kanäle tun."
Dieser Sommer wäre wohl die letzte Chance, den fünfmaligen Champions-League-Sieger noch einmal von einem Engagement beim eigenen Verein zu überzeugen, denn in einem "Vogue"-Interview kündigte "CR7" kürzlich an, dass er "wahrscheinlich" in sein letztes Jahr im Fußball geht.
Titelfoto: Bildmontage: Francisco Seco/AP/dpa, Max Slovencik/APA/dpa
