Pfeifkonzert für Lionel Messi? Eigene Fans sauer auf den Weltfußballer

Paris - Erntet der siebenfache Weltfußballer Lionel Messi (35) zum ersten Mal wütende Pfiffe statt tosenden Applaus? Nach den zuletzt enttäuschenden Auftritten des frisch gebackenen Weltmeisters von Katar scheinen sich Teile der PSG-Ultras auf den quirligen Argentinier eingeschossen zu haben. Nun ist sogar von einem Fan-Protest die Rede.

Nach zuletzt schwachen Leistungen sieht sich PSG-Star Lionel Messi (35) mit harscher Kritik der eigenen Anhänger konfrontiert.
Nach zuletzt schwachen Leistungen sieht sich PSG-Star Lionel Messi (35) mit harscher Kritik der eigenen Anhänger konfrontiert.  © Tom Weller/dpa

In seiner langen und äußerst erfolgreichen Fußballerkarriere lagen Superstar Lionel Messi (35) Millionen Fußballfans zu Füßen.

Wie die spanische Zeitung "El Mundo Deportivo" berichtete, herrscht unter den erfolgsverwöhnten PSG-Anhängern großer Frust. Diese sollen den Superstar zuletzt sogar für das Ausscheiden aus der Champions-League gegen den FC Bayern München (0:1 und 0:2) verantwortlich gemacht haben.

Für den argentinischen Ausnahmekönner könnte es demnach bereits im nächsten Heimspiel am Sonntag gegen Stade Rennes ungemütlich werden.

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Spanischen Medienberichten zufolge soll ein namentlich nicht genanntes Mitglied der Gruppe "Collectif Ultras Paris" bereits im Vorfeld der Partie eine Protest-Aktion gegen Messi angekündigt haben:

"Wir werden Messi am Sonntag auspfeifen. Sein Gehalt ist zu hoch im Verhältnis zu dem, was er auf dem Platz leistet" - so die anonyme Stimme, die für den Superstar nichts Gutes erahnen lässt.

Bei Jahresgehalt von 40 Millionen Euro: Fans erwarten mehr von Messi

Lionel Messi (35, v.r.) hat mit PSG keinen guten Auftritt gegen Achtelfinal-Gegner Bayern München hingelegt. Die Franzosen sind verdientermaßen aus der Champions-League ausgeschieden.
Lionel Messi (35, v.r.) hat mit PSG keinen guten Auftritt gegen Achtelfinal-Gegner Bayern München hingelegt. Die Franzosen sind verdientermaßen aus der Champions-League ausgeschieden.  © Sven Hoppe/dpa

Bis vergangenen Sommer war Lionel Messi der bestbezahlte Profi im Pariser Starensemble. Doch mittlerweile hat ihn sein Mannschaftskollege Kylian Mbappé (24) gehaltstechnisch überholt.

Der Youngster lässt sich seine Dienste beim Hauptstadt-Klub mehr als fürstlich entlohnen, verdient dank eines Mega-Vertrags von 2022 bis 2025 unglaubliche 630 Mio. Euro.

Mit einem Jahresgehalt von rund 40 Millionen Euro erwarten die PSG-Anhänger dennoch etwas mehr von Messi.

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Auch wenn sich dessen Bilanz in Paris nicht schlecht liest: 18 Tore und 17 Torvorlagen in 31 Pflichtspielen stehen für den Argentinier in der bisherigen Saison zu Buche. Doch die zuletzt schwachen Leistungen und Messis Zögern bei den schleppenden Gesprächen um seine Vertragsverlängerung lassen den Missmut unter den eigenen Fans wachsen.

Was die angeblich geplante Protest-Aktion von Sonntag betrifft, müssen dennoch Zweifel angemeldet werden, denn sowohl PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi (49) als auch der französische Journalist Arthur Perrot von "RMS Sport" wollen von einer solchen Aktion nichts gehört haben.

Wenn Messi am Sonntag um 17 Uhr den Rasen des Paris Prinzenparks betritt, wird er sicherlich ganz genau hinhören...

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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