Apold (Rumänien) - Vor rund einer Woche hatte Gabriel Mureșan (†44) bei einem Badeunfall sein Leben verloren. Was genau zum Tod führte, war zunächst nicht bekannt. Nun gibt es aber neue Details.
Wie aus einem Autopsie-Bericht hervorgeht, sei der frühere Fußballprofi an den Folgen einer Herzattacke gestorben.
Zuvor hatte sich der Vater von zwei Söhnen (10 und 17) nach einem Saunagang am späten Mittwochabend im Trappold-See nahe der 3000-Einwohner-Gemeinde Apold, wo er sechs Jahre lang bis zu seinem Tod als Bürgermeister tätig war, abkühlen wollen.
Die anfängliche Vermutung, dass er dabei durch den Temperaturwechsel einen Kreislaufkollaps erlitten habe, bestätigte sich nicht. Stattdessen sei der Infarkt nach Angaben der Gerichtsmediziner durch eine zuvor nicht diagnostizierte Herzerkrankung verursacht worden.
Der Ex-Kicker und Kommunalpolitiker selbst wusste davon also nichts, möglicherweise hätte er unter diesen Umständen anders gehandelt.
Einsatzkräfte kämpften vor Ort um sein Leben
Neben den Hintergründen zu seinem Tod wurden auch Details zu den dramatischen Momenten während des Rettungseinsatzes bekannt.
Wie mehrere Medien berichten, sei er erst nach einer stundenlangen Suche von den zu Hilfe geeilten Einsatzkräften entdeckt worden. Diese hätten demnach umgehend reagiert und sofort Wiederbelebungsversuche eingeleitet.
Danach sei er in eine Klinik nach Târgu Mureș gebracht worden, wo die Ärzte schließlich nur noch seinen Tod hätten feststellen können.