BFV beendet Hängepartie! Hachings Teilnahme an Aufstiegsspielen bestätigt

München - Wenige Stunden nach den ausweichenden Aussagen von Unterhaching-Präsident Manfred Schwabl (57) im TV hat der Bayrische Fussball-Verband (BFV) ein Machtwort gesprochen.

Entscheidung abgenommen: Haching-Präsident Manfred Schwabl (57) wollte sich in den jüngsten Tagen nicht zu einer Teilnahme an den Aufstiegsspielen bekennen.
Entscheidung abgenommen: Haching-Präsident Manfred Schwabl (57) wollte sich in den jüngsten Tagen nicht zu einer Teilnahme an den Aufstiegsspielen bekennen.  © Uwe Lein/dpa

Ein seit Wochen heiß diskutiertes Thema ist entschieden: Als bayrischer Vertreter wird die SpVgg Unterhaching in die Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegeben Nordost-Meister Energie Cottbus antreten.

Der Verein aus der Münchner Gemeinde Unterhaching hatte sich als Meister der Regionalliga Bayern durchgesetzt, aber sich nicht zur sportlichen Teilnahme bekannt.

Nun setzt der BFV der Posse ein Ende und bestätigt am Montag auf Anfrage vom Kicker, dass vor Ablauf der Frist am Samstagabend ordnungsgemäß die SpVgg gegenüber dem DFB benannt wurde.

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Vermutlich aufgrund finanzieller Zwänge hatte Haching-Präsident Schwabl selbst am Sonntag im "Blickpunkt Sport" des BR keine klare Kante bezogen. Das tat nun der Verband.

Haching war in den letzten Tagen insbesondere durch Cottbuser Verantwortliche um Trainer Claus-Dieter Wollitz (57) harsch kritisiert worden.

Die Aufstiegsspiele zur 3. Liga finden in einem rollierenden System der Regionalverbände Nord, Nordost und Bayern statt. Am 7. Juni steigt im Cottbuser Stadion der Freundschaft das Hinspiel, ehe vier Tage später im Sportpark Unterhaching die entscheidende zweite Begegnung stattfindet.

Die Anstoßzeiten sind durch den DFB noch nicht bekannt gegeben worden. Übertragen werden beide Spiele in jedem Fall vom BR und rbb.

Titelfoto: Bildmontage: Uwe Lein/dpa

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