U21-Coach muss nach K.-o.-Ausrutscher operiert werden

Osijek (Kroatien) - Aufreger-Aktion mit bösen Folgen: Egemen Korkmaz (43), Cheftrainer der türkischen U21-Fußball-Nationalmannschaft, hat sich beim K.-o.-Ausrutscher am Dienstag offenbar schwerer verletzt als zunächst angenommen.

Egemen Korkmaz (43) wurde nach dem Sturz in ein Krankenhaus gebracht.  © IMAGO / Pixsell

Nach seinem Bewusstlos-Sturz während des EM-Quali-Auswärtsspiels gegen Kroatien (0:3) müsse sich der 43-jährige Coach einer Operation unterziehen, berichtete das Online-Portal "Index.hr" nach Angaben des Krankenhauses in Osijek, wohin Korkmaz infolge des Vorfalls gebracht worden war.

Die Ärzte hätten dort neben einem Hämatom über der Augenbraue bei einer MRT-Untersuchung Verletzungen an Knochen und Nasennebenhöhlen festgestellt, die eine OP notwendig machen würden.

Trotz der ärztlichen Empfehlung, vorerst keine Reisen anzutreten, habe der Ex-Profi sich auf eigenes Risiko selbst entlassen und wolle die Operation in seiner Heimat durchführen lassen.

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Grund zur Sorge besteht aber glücklicherweise nicht, denn wie der türkische Fußballverband (TFF) zuvor schon mitgeteilt hatte, sei Korkmaz' Zustand stabil.

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XXL-Unterbrechung nach Wut-Sturz

In der 34. Minute hatte sich Korkmaz nach der Gelb-Roten Karte gegen seinen Nachwuchs-Kicker Demir Ege Tıknaz (21) beim Schiri beschwert. Der frühere Abwehrspieler regte sich dabei derart auf, dass er beim Ausziehen seiner Jacke das Gleichgewicht verlor und mit dem Kopf auf den Boden schlug.

Das Match war daraufhin rund zwei Stunden unterbrochen, ehe der Unparteiische wieder weiterspielen ließ.

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