1. FC Köln warnt Fans vor Fahrt mit der Deutschen Bahn: "Raten dringend ab"

Köln - Im Bundesliga-Topspiel tritt der 1. FC Köln am Samstag beim VfB Stuttgart an. Der Fan-Service der Geißböcke warnt jedoch vor der Anreise.

Fans des 1. FC Köln, die mit dem Zug zum Auswärtsspiel nach Stuttgart reisen, müssen sich auf eine beschwerliche Rückreise einstellen. (Symbolfoto)  © Harry Langer/dpa

Um die Partie des 22. Spieltags, die erst am Abend um 18.30 Uhr angepfiffen wird, in der MHP-Arena live mitverfolgen zu können, bietet sich für die Anhänger der Gäste aus der Domstadt im Normalfall ein Trip mit der Deutschen Bahn an.

Die Verbindungen sind nämlich durchaus attraktiv: Vom Kölner Hauptbahnhof oder vom Bahnhof Köln Messe/Deutz benötigen entsprechende Züge nur etwas mehr als zwei Stunden bis zum Hauptbahnhof der Schwaben-Metropole.

Nichtsdestotrotz gab der Fan-Service der Kölner jetzt bekannt: "Wir raten euch dringend von einer Bahnanreise zum Auswärtsspiel in Stuttgart ab!" Zur Begründung hieß es, dass "es im Anschluss keine vernünftige Verbindung zurück nach Köln geben wird".

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Schuld ist die späte Ansetzung: Die letzte schnelle Verbindung fährt bereits um 20.49 Uhr ab und ist für Fans deshalb kaum zu erreichen. Selbst ohne eine einzige nachgespielte Sekunde wäre die Bundesliga-Begegnung frühestens um 20.15 Uhr zu Ende.

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Karnevalsflucht? 1. FC Köln reist frühzeitig aus der Heimat ab

Trotz der frühen Abreise aus der Domstadt will Effzeh-Trainer Lukas Kwasniok (44) von einer Karnevalsflucht nichts wissen.  © Federico Gambarini/dpa

Hinzu kommt noch, dass die Deutsche Bahn derzeit Generalsanierungen am Streckennetz vornimmt und es deshalb grundsätzlich schon zu erheblichen Einschränkungen zwischen Köln und dem Süden der Republik kommt.

Im Zuge dessen gibt es nicht nur wesentlich weniger Verbindungen, sondern auch noch deutlich kompliziertere. Sämtliche Züge in Richtung der Karnevalshochburg, die nach 21 Uhr starten, benötigen jeweils mehr als fünf Stunden.

Die Mannschaft selbst reist schon am Donnerstag aus Köln ab. Als Flucht vor Weiberfastnacht will Trainer Lukas Kwasniok dies allerdings nicht verstanden wissen. "Das ist keine Karnevalsflucht, sondern Professionalität", erklärte der 44-Jährige auf der PK. "Die Ablenkungsgefahr ist einfach groß."

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Zunächst geht es für den Geißbock-Tross nach Frankfurt, wo auch übernachtet wird. Am Freitagvormittag trainiert das Team dann auf dem Campus des Deutschen Fußball-Bunds (DFB). Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Stuttgart.

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